Vortrag "Verschwörungstheorien"

Verschwörungstheorien unter der Lupe

 

Philosophischer Referent Fabian Reinhardt zu Gast beim Bodensee-Presseclub

 

Von Herbert Guth

 

In seiner Vortragsreihe „Gesellschaft aktuell“ hatte der Bodensee-Presseclub (BPC) Friedrichshafen den engagierten freien Bildungsreferenten Fabian Erhardt zu Gast. Gemeinsam mit Teilnehmern der Konrad-Adenauer-Stiftung verfolgten rund 30 Zuhörer im Seminarraum des Zeppelin-Museums den Ausführungen zum Thema „Verschwörungstheorien – Orientierung in Zeiten metaphysischer Obdachlosigkeit“.

 

Grundanliegen des BPC für die Einladung dieses Referenten war die Tatsache, dass in unserer Zeit beim Umgang mit Informationen immense Unsicherheiten herrschen.

„Die Unterschiede zwischen Tatsachen und ihrer Konstruktion, zwischen Ereignissen und ihrer Inszenierung verschwimmen zunehmend. Welche Quellen sind sicher? Wer arbeitet wahrheitsorientiert, wer ideologisch?“ heißt es dazu in der Einladung zum Vortrag. In einer solchen kulturellen Atmosphäre gedeihen sogenannte Verschwörungstheorien, alternative Erzählungen zu offiziellen Darstellung von Sachverhalten und Geschehnissen, besonders gut. Hinzu kommt, dass die Digitalisierung der Verbreitung von solchen oft schlecht nachzuprüfenden Behauptungen Vorschub leistet.

 

Fabian Erhardt hat Philosophie, Psychologie, Allgemeine Rhetorik und postkoloniale Literatur in Tübingen und London studiert. Neben seiner Promotion arbeitet Erhardt selbstständig als Philosophischer Referent in öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen. Außerdem ist er Lehrbeauftragter an den Universitäten Tübingen und Stuttgart.

 

Was Erhardt seinen Zuhörer bot, war eine engagierte und hoch wissenschaftliche Einführung in die Thematik. Er hätte sicherlich auch eine große Schar wissbegieriger Studenten in einem Hörsaal gefesselt.

Schade war, dass bei allen geschliffenen Darlegungen die Erörterung von historischen und aktuellen Verschwörungstheorien zu kurz kam. Erst ganz am Schluss wurde auf Nachfrage dieses Anliegen gestreift.

 

Ein Auftrag des Journalismus ist es, komplizierte Sachverhalte allgemein verständlich den Nutzern von Tageszeitungen, Fernsehsendungen oder Hörfunkbeiträgen nahezubringen. Im aktuellen Fall des Vortrags von Fabian Erhardt sieht sich der Autor nicht in der Lage, die Inhalte des Kurz-Seminars allgemein verständlich wiederzugeben. Hier fehlen vermutlich die philosophischen Grundkenntnisse, um diesen Vortrag in seiner ganzen Komplexität darzustellen. Ein passendes Studium wäre sicherlich hilfreich gewesen. Jenseits dieser rein subjektiven Bewertung erlebten die Zuhörer sicherlich einen brillanten Beitrag, der jedoch in seiner Tiefe bei dem einen oder anderen Gast zu einer Überforderung führte.

 

„Wir alle sind erschlagen“, fasste BPC-Präsident Manfred Weixler den lehrreichen Abend zusammen. Über zwei Flaschen Bodenseewein als Gastgeschenk freute sich Fabian Reinhardt, bevor es bei einem lockeren Zusammensein im Zeppelin-Restaurant zu einem vertiefenden Gedankenaustausch kam.

 

Foto:

 

Fabian Reinhardt

 

Fotos: Christian Lewang, Herbert Guth

 

Jahreshauptversammlung

Ein ereignisreiches Jahr wartet auf die Mitglieder

 

„Der Bodensee-Presseclub lebt!“ Mit diesen Worten fasste Heinz Unglert zusammen, was zuvor in den Tätigkeitsberichten des Vorstands deutlich wurde. Die einstimmige Entlastung für die Arbeit im vergangenen Jahr zeigte, dass auch die rund 20 Mitglieder, die zur Jahreshauptversammlung in den Seminarraum des Zeppelin-Museums gekommen waren, dieses Lob von Unglert teilten.

 

Zuvor hatte BPC-Präsident Manfred Weixler aufgezeigt, woran die Lebendigkeit des Clubs gemessen werden kann. Vor allem der Zuspruch zu den Vortragsveranstaltungen, in denen gesellschaftlich aktuelle Themen behandelt werden, sei ungebrochen hoch. Regelmäßig können zwischen 15 und 30 Mitglieder und Gäste für die angebotenen Themen begeistert werden. Dabei kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Termine an einem Nachmittag gerne angenommen werden.

 

Als Kommunikationszentrum des Clubs erweist sich immer wieder der Stammtisch, der jeden Dienstag im Restaurant des Zeppelin-Museums abgehalten wird. Er dient nicht nur der persönlichen Begegnung der Mitglieder. Hier werden auch kommunale und regionale Fragen teils heftig diskutiert und Vorgänge bewertet.

 

Schatzmeister Hubert Keckeisen legte wie seit Jahren einen ausgeglichenen Haushalt vor. Der Club gibt nur so viel Geld aus wie er auch einnimmt. Die Aktivitäten leiden unter einer sparsamen Haushaltsführung jedoch nicht, wie auch die Kassenprüfer Herbert Meinel und Martin Billeisen bestätigten. Beide lobten die perfekte Kassenführung und empfahlen die Entlastung des Schatzmeisters, die einstimmig erteilt wurde. Gebilligt wurde außerdem der vorgelegte Haushaltsplan für das laufende Jahr 2019.

 

Vize-Präsident Herbert Guth rief in einem kurzen Blick auf das vergangene Jahr einige der Club-Aktivitäten ins Gedächtnis zurück. Beim Ausblick auf die kommenden Monate nannte er eine geplante Veranstaltung am 2. Juli mit dem Direktor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben Wilfried Franke, einen Besuch am 17. Juli in der Wetterwarte Süd in Bad Schussenried und das Angebot einer Fahrt mit dem Dampfschiff „Hohentwiel“ am 15. August. Dazu kommen noch weitere Treffen im Jahresverlauf.

 

Über die Fahrt ins italienische Trento im Mai gab es von Organisator Manfred Weixler nähere Informationen. Ebenso nannte Vorstandsmitglied Klaus Gräber Einzelheiten zum Jahresausflug. Dieser führt am 21. September nach Warthausen, wo eine Fahrt mit der Öchsle-Bahn auf dem Programm steht.

 

 

 

Text: Herbert Guth

 

Fotos: Christian Lewang

 

Clubausflug nach Trento

Einladung

zu einem mehrtägigen Clubausflug nach

Trento

 

Der BPC-Vorstand möchte seinen Mitgliedern, deren Partner und Freunde des Clubs in diesem Jahr einen besonderen mehrtägigen Ausflug anbieten.

 

Ziel: Trento – Zeitraum: 11.05. - 14.05.2019

 

Trento, die im Val d`Adige gelegene Hauptstadt der Region Trentino, zählt über 100.000 Einwohner und ist aus der Geschichte bekannt für das Konzil von Trient im 16. Jahrhundert.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören zahlreiche Kirchen, stattliche Häuser. und Bauwerke im Stil der Gotik und der Renaissance, interessante Museen und historische Stätten. Einen wichtigen kulturellen Beitrag leistet auch die renommierte Universität.

 

Wir übernachten in dem sehr guten und zentral gelegenem Grand Hotel. Reserviert

sind insgesamt 10 DZ und 5 EZ

 

Geplantes Programm:

- Fahrt mit Minibussen (Fahrer: Hubert Keckeisen, Georg Hölz und Manfred Weixler)

- Stadtführung in Trento

- Besichtigung der Champagnerfabrik Ferrari

- Ausflug an den Gardasee mit Schifffahrt

- Weinprobe

- Unterwegsaufenthalte während der Fahrt durch Südtirol

 

Kosten:

3 Übernachtungen/Frühstück im DZ, Besichtigung Ferrari, Stadtführung,

Schiffahrt auf dem Gardasee, Weinprobe, Fahrtkosten

maximal 270,00 €/Person EZ - Zuschlag 75,00 €/Person

 

Aufgrund der vorgegebenen Stornierungsbedingungen des Hotels bitten wir um ihre Anmeldung bis spätestens 28.03.2019 an hoelz@bpc-fn.de

 

Bei der Anmeldung werden 50 % der Kosten fällig. Der Vorstand freut sich auf ihre Teilnahme und auf eine interessante und geselligeTour.

 

Viele Grüße

 

der Vorstand

 

Reinhard Kloser und die Hohentwiel

Dampfschiff „Hohentwiel“ – Vom Schrotthaufen zum Schmuckstück auf dem Bodensee

 

Wer hat nicht schon bewundernde Blicke auf das historische Dampfschiff „Hohentwiel“ geworfen, wenn es im Hafen von Friedrichshafen anlegte oder es eine Begegnung bei der Schifffahrt auf dem Bodensee gab? Wie kam es dazu, dass dieses Schmuckstück nach Jahren der Versunkenheit wieder auf dem See einen Platz fand? Antworten darauf gab Ende Januar Reinhard Kloser, dessen unermüdlichem Schaffensdrang es gemeinsam mit engagierten Mitstreitern rund um den Bodensee zu verdanken ist, dass die „Hohentwiel“ wieder die Wellen durchpflügt. Kloser trieb den Wiederaufbau des damals maroden Schiffes voran und war jahrelang Kapitän des stolzen Dampfers. Er erzählte in einem lebendigen Vortrag in Wort und Bild die ganz persönliche Geschichte, wie dieses Schiff vom einstigen Schrotthaufen zum Schmuckstück auf dem Bodensee aufgebaut wurde.

 

Dass sich die Vortragsveranstaltungen des Bodensee Presse-Clubs (BPC) in den Nachmittagsstunden größter Beliebtheit erfreuen, bewies der Besuch von knapp 30 Mitgliedern und Freunden des BPC, die den Worten von Reinhard Kloser aus Hardt bei Bregenz lauschten und die dokumentarisch wertvollen Bilder bewunderten. Vor weit über 30 Jahren wurde der Gedanke zur Renovierung des maroden Dampfschiffs geboren. Kloser war jahrzehntelang Leitender Ingenieur auf Dampf-Schiffen auf allen Weltmeeren. Er brachte also das Rüstzeug für das Projekt „Hohentwiel“ mit.

 

Viele Weggefährten nannten die Idee Klosers als spleenige Vorstellung, die sich nie verwirklichen lasse. Doch Reinhard Kloser gab nicht auf. In dem damaligen Lindauer Landrat Henninger fand er einen einflussreichen Mitstreiter. 1984 wurde der Verein Internationales Bodensee-Schifffahrts-Museum gegründet. Kloser schilderte lebhaft die Höhen Tiefen der Restaurierung des 1962 außer Betrieb genommenen Schiffes. So genannte Experten bezeichneten die Pläne als nicht durchführbar, wie sich Reinhard Kloser erinnerte. Entsprechend große Probleme bereitete die Suche nach Geldgebern.

 

„Unser Ziel war es, die „Hohentwiel“ so wieder aufzubauen, wie sie einmal war.“ Das Ziel war durchaus ehrgeizig, zumal das so genannte Schiff eigentlich ein Rost- und Schrotthaufen war. Trotz aller anfänglicher Widerstände und Zweifel startete die „Hohentwiel“ im Februar 1990 zu ihrer ersten Probefahrt. Bis dahin waren 2,2 Millionen Euro in die Arbeiten für die Instandsetzung des nach Ansicht vieler Bewunderer des derzeit schönsten Schiffes auf dem Bodensee geflossen.

 

BPC-Präsident Manfred Weixler fasste unter dem Beifall der Zuhörer die Leistung von Reinhard Kloser im Zusammenhang mit der Wiederbelebung des Dampfschiffes „Hohentwiel“ mit folgenden Worten zusammen: „Reinhard, Du hast Dir für die Verwirklichung dieses Projekts ein Denkmal gesetzt.“

 

 

 

Text und Fotos: Herbert Guth sowie Fotos von Christian Lewang

 

Christbaumloben

BPC pflegt Tradition

 

Der Bodensee Presse Club (BPC) pflegt seit vielen Jahren schöne Traditionen bei den Veranstaltungen im Jahreslauf. Eine davon ist das Christbaumloben an einem der letzten BPC-Stammtische des Jahres. Zwar fehlte der gewohnte Tannenbaum auf der Terrasse des Restaurants im Zeppelin-Museum. Als Ersatz dafür hatte sich Restaurantchef Frank Rebholz etwas Neues ausgedacht. Ein hölzerner Baum, geschmückt mit kleinen Fläschlein eines geistigen Getränks diente als Ersatz.

 

Das allerdings brachte Stammtischchef Manfred Sauter etwas aus der Fassung. Er hatte seine Ansprache ganz auf einen richtigen Weihnachtsbaum ausgerichtet. Allerdings bewältigte er die Situation gekonnt und schließlich sangen die BPC-Mitglieder auf der Terrasse in allen Strophen die Weihnachtsweise „Oh Tannenbaum“.

 

Mit humorvollen Bemerkungen gespickt beobachteten das Geschehen unter anderem Zeppelin-Museums-Chefin Claudia Emmert und Jürgen Bleibler, Leiter der Abteilung Zeppelin. Ebenso freuten sich über das traditionelle BPC-Singen die treue Servicekraft Maria Raimo und Lothar Wolff, Technischer Leiter des Museums.

 

Bilder und Text: Herbert Guth

 

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Jahresabschluss-Veranstaltung

Rückblick auf ereignisreiches Club-Leben 2018

 

Weihnachtskrippen gehören zur Adventszeit wie die Lichter an den Bäumen, Strohsterne an Fenstern oder Glühwein auf den Advents- und Weihnachtsmärkten im ganzen Land. Für viele Mitglieder des Bodensee Presse Clubs (BPC) gehört der gemeinsame Besuch des Häfler Weihnachtsmarktess mit anschließender Jahresabschlussfeier im traditionsreichen Gasthaus „Schwanen“ ebenfalls in diese Zeit. So trafen sich am 2. Advent 2018 wieder die Freunde des Presseclubs am Stand von Festwirt Josef Schlögl. Dabei trotzten sie energisch dem regnerischen und unwirtlichen Wetter.

 

Weitere Mitglieder mit Begleitung kamen dann im „Schwanen“ zusammen. „Jahresabschlussveranstaltung heißt zumindest einen kurzen Rückblick auf das Clubleben zu geben“, begrüßte BPC-Präsident Manfred Weixler die Gäste. Wörtlich führte der Präsident aus: „Nicht mehr wegzudenken sind die wöchentlich stattfindenden Dienstag-Stammtische im Restaurant des Zeppelin-Museums, die geprägt sind von einer lebhaften Gesprächskultur.“

 

Erinnert wurde von Weixler an den Diavortrag im Januar über die Namibiareise einiger Clubmitglieder im November des vergangenen Jahres. Die sachkundige und teilweise emotionale Kommentierung hatte damals Ehren-Präsident Martin Herzog übernommen. Dieser ließ Grüße ausrichten, da er sich zum Zeitpunkt des BPC-Treffens im „Schwanen“ noch in seiner Wahlheimat Namibia auf den Rückflug nach Friedrichshafen vorbereitete.

 

Im weiteren Jahresverlauf folgten Veranstaltungen im Vineum Meersburg, in Lindau mit dem Verkehrsverbund Bodo und der Jahresausflug in die Allgäuer Bergwelt. Traditionell wiederkehrende Treffen gab es beim Starkbieranstich im Graf-Zeppelin-Haus, beim Fischessen an Aschermittwoch sowie beim Bieranstich beim Seehasenfest.

 

Eine für den November mit vielen Vorschusslorbeeren angekündigte Veranstaltung zum Thema „Verschwörungstheorien“ musste aufgrund der Absage des Referenten ausfallen. Diese wird aber im April 2019 nachgeholt.

 

Ebenso traditionell gab es von Präsident Weixler noch einige besinnliche und zum Nachdenken anregende Anmerkungen zum Jahresschluss, bevor das Büffet eröffnet wurde. Der Abend klang mit guten Gesprächen zwischen den Mitgliedern aus, wobei immer wieder die Tische gewechselt wurden. Einer Wiederholung der Jahresabschlussfeier 2019 steht schon heute als Programmpunkt fest.

 

Text: Herbert Guth

 

Fotos: Christian Lewang

 

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Beim Jahresausflug das Allgäu genossen

Beim Jahresausflug das Allgäu genossen

 

 

 

„Das Allgäu genießen“ stand als Motto über dem Jahresausflug des Bodensee Presse-Clubs (BPC), der 30 Mitglieder und Gäste am 15. September zur „Alpsee Bergwelt“ nahe Immenstadt führte. Gab es am Morgen noch bange Blicke zum Himmel, ob es wohl trocken bleiben wird, verflogen diese Sorgen im Laufe des Vormittags. Kein Regen störte die Ausflugsfreude, sogar die Sonne kam hinter Wolken hervor.

 

Mit dem Sessellift ging es hinauf zur Bergstation Bärenfalle auf 1100 Meter Höhe. Während einige Mitglieder, darunter Ehren-Präsident Martin Herzog und Stammtisch-Präsident Manfred Sauter die Stellung in der Berghütte Bärenfalle hielten, machten sich die meisten Ausflügler an den knapp 20-minütigen durchaus anstrengenden Aufstieg zur 1200 Meter hoch gelegenen Alpe Obere Kalle. Eine urige Einkehr gestaltete sich schon hier zu einem Höhepunkt des Ausflugs.

 

Zurück mitten durch eine Kuh-Herde hindurch warteten Kässpätzle im Holztopf, die Hausspezialität der „Bärenfalle“, auf die hungrigen Wanderer. Die Zeit verging wie im Flug und so stand schneller als gedacht die Rückkehr zum Bus im Tal an. Es folgte am Alpsee ein Spaziergang, eine Bootsfahrt oder eine Einkehr bei Kaffee, Kuchen oder Eis. Der Tag klang aus mit einem zünftigen Vesper von der Brotzeitkarte in der Brauerei-Gaststätte Meckatz.

 

Viele Teilnehmer lobten auf der Rückfahrt das nicht überfrachtete Programm, das viel Zeit für persönliche Begegnungen und angeregte Gespräche ließ. Entsprechend erfreut zeigte sich in seinen Abschiedsworten BPC-Präsident Manfred Weixler über den positiven Zuspruch zu dieser Traditionsveranstaltung des Presseclubs.

 

Text und Fotos: Herbert Guth, weitere Fotos: Hubert Keckeisen

 

Jürgen Löffler beleuchtet Verkehrsverbund "bodo"

Jürgen Löffler beleuchtet Verkehrsverbund „bodo“

 

 

Von Herbert Guth

 

 

Wer kurzweilig Informationen über einen Verkehrsverbund vermitteln möchte, der ist gut beraten, die Einblicke direkt vor Ort zu ermöglichen. Dies beherzigte der Bodensee-Presseclub (BPC) Friedrichshafen, als fast 20 Mitglieder zusammen mit Jürgen Löffler, seit 2003 Leiter des Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbunds, kurz Bodo genannt, auf sommerliche Fahrt gingen.

 

„Direkt am Produkt“, so BPC-Präsident Manfred Weixler bei seiner Begrüßung, trafen sich die Teilnehmer an der Informationsfahrt am Hafenbahnhof. Von hier aus ging es mit der Bahn nach Lindau.

 

Noch auf dem Bahnsteig und später im Zug führte Jürgen Löffler in das Thema ein. Die angesprochenen Themen waren vielfältig: Mobil mit Bus und Bahn. Erweiterung des Tarifgebiets um den Landkreis Lindau. Digitalisierung des Vertriebs, neue Bedienungs- und Tarifangebote. Was kann ein Verkehrsverbund alles tun, um öffentliche Mobilität zu fördern und Menschen zum Umdenken zu bewegen?

 

 

Auf der Fahrt am Bodensee entlang und später bei deiner eineinhalbstündigen Panoramarundfahrt mit dem Schiff “MS Lindau“ der Bodenseeflotte erläuterte Jürgen Löffler sachkundig an Beispielen die „bodo“-Aktivitäten. Die Zuhörer gewannen tiefe Einblicke in die Herausforderungen, vor die sich eine dynamische Einrichtung wie dieser Verkehrsverbund gestellt sieht. Immerhin wurden seit Gründung von „bodo“ 22 Verkehrsunternehmen dazu gebracht, ein einheitliches Tarifgebiet mit einem gemeinsamen Tarif zu schmieden. Staatliche und private Verkehrsunternehmen ziehen an einem Strang.

 

 

Viel Arbeit wurde investiert, um zum Jahresbeginn das Verbundgebiet um den Landkreis Lindau zu erweitern. Parallel dazu ging das Projekt E-Card an den Start. Die Vorbereitungen für die Einführung einer elektronischen Karte, mit der das Bezahlen vereinfacht werden soll, laufen seit 2008. Nach ersten anfänglichen technischen Schwierigkeiten zeigte sich Jürgen Löffler zufrieden mit den Neuerungen.

 

Doch auch die Zukunft bringt weitere Herausforderungen, wie Jürgen Löffler ausführte. Es werden Antworten auf die Frage gesucht, wo es weitere Betätigungsfelder in Sachen Mobilität gibt. Gearbeitet wird an einer Zusammenarbeit verschiedener Verkehrssysteme. Aber auch die landesweite Vernetzung von Verkehrsverbünden wird diskutiert.

 

 

Offen kritisierte Löffler, dass der schienengebundene Personennahverkehr nicht mehr funktioniert. Der Bahn fehlen Fahrzeuge, es fehlt an Personal. „In den Zügen herrschen grenzwertige Zustände“, schilderte Löffler die Lage.

 

Zahlreiche Diskussionsbeiträge belegten, dass das Thema bei den Teilnehmern auf größtes Interesse stieß. Auch die Offenheit von Jürgen Löffler, der Schwierigkeiten und Probleme in der täglichen Arbeit nicht verschwieg, fand breite Zustimmung. Ein Weingeschenk beim abschließenden Besuch des Weinrädles „Marte“ in Nonnenhorn war ein kleiner Dank an den Referenten.

 

 

 

Fotos: Christian Lewang/Herbert Guth

 

Jürgen Duscha zu Gast am BPC-Stammtisch

 Jürgen Duscha zu Gast am BPC-Stammtisch

 

Mit 17 Teilnehmern war der Besuch am Stammtisch des Bodensee Presse-Clubs (BPC) am Dienstag (10. Juli 2018) rekordverdächtig.

Grund für diesen Andrang war sicherlich die Tatsache, dass sich der langjährige Schatzmeister Jürgen Dusche angekündigt hatte. Er war mit seiner Frau Uschi auf der Fahrt von Flensburg im hohen Norden nach Südtirol in den Urlaub. Ein Zwischenstopp am Stammtisch war für ihn selbstverständlich.

 

Stammtisch-Präsident Manfred Sauter hatte als Gastgeschenk das Buch „Ein Deutscher namens Eckener“ aus der Feder von Rolf Italiander mit dabei.

Passend dazu lautet die Widmung: „Dir Jürgen, aus Anlass Deines Besuchs bei uns am Bodensee. Mit herzlichen Grüßen nach Flensburg, der Geburtsstadt von Dr. Hugo Eckener. Dein BPC-Stammtisch im Restaurant des Zeppelin-Museums. Manfred Sauter.“

 

Gespräche mit vielen Erinnerungen an vergangene gemeinsame Zeiten im Presse-Club rundeten das gemütliche Beisammensein ab.

 

gut/Bild: Herbert Guth

 

Vineum Bodensee

Das vineum bodensee – ein Museum für alle Sinne

 

Im historischen Heilig-Geist Spital der Stadt Meersburg ist mit dem „vineum bodensee – Haus für Wein, Kultur und Geschichte“ eine außergewöhnliche Kultureinrichtung entstanden. Rund um den historischen Weintorkel von 1607 – der ältesten, größten und noch voll funktionsfähigen Weinpresse am Bodensee – erleben die Besucherinnen und Besucher die Geschichte und Kultur des Weines. Auf über 600 qm ist das vineum bodensee dabei ein Museum neuen, modernen Typs: unterhaltsam, sinnlich, und inspirierend informativ.

 

Auf zwei Stockwerken kann man sich beispielsweise über die globale Ausbreitung des Weins informieren, lernt Interessantes über das Terroir am See, testet seine sensorischen Fähigkeiten an 20 Duftstationen und errät dabei typische Aromen des Bodenseeweins, taucht tief in die mediale Umsetzung der unterschiedlichsten historischen Trinkanlässe ein und entdeckt die kuriosesten Ausprägungen des Lifestyle –Mittels Wein.



Weitere Informationen unter: www.vineum-bodensee.de



Öffnungszeiten April bis Oktober
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11 bis 18 Uhr

 

Öffnungszeiten November bis März
Samstag, an Sonn- und Feiertagen 11 bis 18 Uhr
außer 23., 24., 30. und 31. Dezember und Karfreitag

 

Eintrittspreise

Erwachsene         

5,50 €

ermäßigt*

3,00 €

Gruppen

4,50 € pro Person (ab 10 Personen)

* Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche bis 18 Jahre, Schwerbehinderte, Studierende, Auszubildende, FSJ, BFD, Sozialhilfeempfänger, AsylblG-Empfänger gegen Vorlage des entsprechenden Nachweises

Öffentliche Führungen

öffentliche Führungen jeden Sonn- und Feiertag um 15 Uhr
von April bis Oktober zusätzlich um 11 Uhr

Preis pro Person 7,50 € ermäßigt 4,00 € (Eintritt inkl. Führung)

 

Gebuchte Führungen im vineum bodensee

Im Rahmen einer gebuchten Führung ist es in der Wintersaison für Gruppen jedoch auch möglich, außerhalb der eingeschränkten Winter-Öffnungszeiten ins Museum zu kommen. Für Informationen, Gutscheine und Buchungsanfragen wenden Sie sich bitte an das Team vom vineum bodensee unter: vineum@bodensee.de oder 07532-4402620.

Private Führungen

Private Führungen auf Anfrage:
Ansprechpartnerin Jana Mantel
Tel.: 07532-440-2620

vineum:
ca. 60 minütiger Rundgang durchs Haus / 70 Euro zzgl. 4,50 Euro Eintritt pro Person

vineum plus drei:
ca 100 minütiger Rundgang durchs Haus mit anschließender Mini- Weinprobe von drei Bodenseeweinen / 120 Euro plus 40 Euro für Wein, zzgl. 4,50 Eintritt pro Person

 

BPC will hoch hinaus

Bodensee Presse-Club

will hoch hinaus

 

Die Mitglieder des Bodensee Presse-Clubs (BPC) mit Sitz in Friedrichshafen wollen hoch hinaus. Geplant ist am 15. September der Besuch des Testturms von Thyssen-Krupp in Rottweil. Der Turm ist 246 Meter hoch und dient primär dem Testen von Expressaufzügen und Hochgeschwindigkeits-Fahrstühlen. Er ist noch höher als der Stuttgarter Fernsehturm. Der Test-Turm besitzt auf 232 Meter die höchste Besucherplattform Deutschlands und ist der weltweit höchste Turm für Aufzugsanlagen. Manfred Weixler, bei der Hauptversammlung des BPC in seinem Amt als Präsident des Clubs bestätigt, nannte auf der Hauptversammlung dieses Ziel für den Jahresausflug von Mitgliedern und Freunden des Clubs. Der 1983 gegründete Bodensee Presse-Club ist ein Zusammenschluss ehemaliger und aktiver Journalisten im Bodenseeraum mit derzeit rund 80 Mitgliedern.

 

Vor den Neuwahlen des Vorstands zeigte sich Weixler zufrieden damit, in seiner bisher vierjährigen Amtszeit zusammen mit den Mitgliedern des Vorstands dem Club neue Impulse gegeben zu haben. „Die Arbeit macht Spaß“, sagte Weixler. Angesichts der stabilen Kassenlage des Vereins lehnte der Vorstand eine Anregung aus der letzten Mitgliederversammlung ab, dIe Beiträge zu erhöhen. „Wir sind ein wirtschaftlich solider Verein und kommen mit unseren Beiträgen aus, um ein attraktives Jahresprogramm zu bieten“, versicherte Schatzmeister Hubert Keckeisen. Diese Aussage wurde untermalt durch den Bericht von Herbert Guth über die vielfältigen Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr.

 

Vor diesem Hintergrund gingen die Neuwahlen unter der Leitung von Heinz Unglert problemlos über die Bühne. Manfred Weixler wurde, so wie alle anderen Vorstandsmitglieder, einstimmig in seinem Amt bestätigt. Neuer Vize-Präsident des BPC wurde Herbert Guth, der dieses Amt im Verlauf der jahrzehntelangen Geschichte des Clubs jetzt zum dritten Mal übernahm. Er war vorher Beisitzer im Vorstand. Die bisherige Vize-Präsidentin Annette Driessen hatte aus beruflichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Die Kasse wird weiterhin von Hubert Keckeisen verwaltet, dem zuvor die Kassenprüfer Herbert Meinel und Martin Billeisen eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt hatten. Schriftführer bleibt Georg Hölz, ebenso wie die Beisitzerin Carola Uhl. Neuer Beisitzer ist Klaus Gräber, der sich schon bisher als „Kümmerer“ für verschiedene Belange des BPC eingesetzt hatte. Ihm überreichte Präsident Weixler zu Beginn der Sitzung eine Urkunde und ein Geschenk aus Anlass seines kürzlich gefeierten 75. Geburtstages.

 

Die nächste Veranstaltung des BPC ist am 8. Mai ein Besuch der Wein- und Kulturstätte Vineum in Meersburg.

 

Text: Herbert Guth / Fotos: Herbert Neidhardt/Christian Lewang

 

BPC beim Starkbieranstich

BPC beim Starkbieranstich

Drei Tage nach dem traditionellen Fischessen des Bodensee Presse-Clubs (BPC) Friedrichshafen stand ein weiterer gesellschaftlicher Höhepunkt im Jahresprogramm auf der Tagesordnung. Auf Einladung des Kongress-Centrums Graf-Zeppelin-Haus versammelten sich die BPC-Mitglieder am angestammten Platz rechts von der Bühne. Tolle Stimmung verbreiteten die „La Paloma Boys“, die Blasmusik vom Feinsten boten. Lockere Sprüche durften dabei nicht fehlen. Friedrichshafens Bürgermeister Andreas Köster blieb es vorbehalten, das erste Fass mit Bockbier der Brauerei Meckatzer anzustechen. Das Starkbier sorgte bei den Besuchern der Veranstaltung für gute Stimmung, Weißwürste vervollständigten den Genuss.  gut/Bilder: Michael Tschek

Fischessen im Schwanen

Fischessen ist Tradition

Das traditionelle Fischessen an Aschermittwoch lockte wieder weit über 20 Mitglieder des Bodensee Presse-Clubs (BPC) Friedrichshafen in das Restaurant „Schwanen“. Wie seit Jahren hat es die Familie Schwarz wieder verstanden, Fisch in verschiedensten Zubereitungsarten mit dazu passenden Beilagen auf das Büffet zu zaubern. Präsident Manfred Weixler zeigte sich hoch erfreut über den guten Zuspruch für diese Veranstaltung, die vom BPC seit Jahrzehnten gepflegt wird. gut/Bild: Hubert Keckeisen

Namibia-Fotos sind ein Renner

Namibia-Fotos sind ein Renner

Da war selbst der Präsident des Bodensee-Presse-Clubs (BPC) Friedrichshafen samt seinen Vorstandskollegen freudig überrascht. Rund 35 Mitglieder und Freunde des Clubs waren ins Museums-Restaurant gekommen, um einen knapp eineinhalbstündigen Bildervortrag zu verfolgen. Gezeigt wurden Fotos von Ausschussmitglied Herbert Guth, die beim Besuch einer zehnköpfigen Gruppe von BPC-Mitgliedern auf der Farm des Ehrenpräsidenten Martin Herzog in Namibia entstanden. Der Club war im November des vergangenen Jahrs einer Einladung von Herzog und seiner Frau Conny nach Südwestafrika gefolgt, die bei den Teilnehmern tiefe Eindrücke hinterließen. Zu sehen waren Fotos von der zweiten Heimat Martin Herzogs, die einen Eindruck von der Schönheit und Weitläufigkeit seines über 8000 Hektar großen Anwesens hinterließen. Aber auch die teilweise bizarre und zu dieser Jahreszeit karge Landschaft war zu erahnen. Dazu kamen Eindrücke der Küstenstädte Swakopmund und Walfischbai sowie der beeindruckenden Dünenlandschaft im Küstenstreifen Namibias. Kommentiert wurden die über 100 Fotos von Martin Herzog, der eingangs Einblicke in die aktuelle Situation seiner Farm gab. Dabei lobte er die Gruppe von BPC-Mitgliedern, die sich bei ihrem Besuch als äußerst diszipliniert verhielten und eine erstaunliche Kondition sowie bei den Ausflügen als auch bei den meist fröhlichen Tagesausklängen an den Tag legte. 

Als Erinnerung an diesen Besuch in Afrika übereichte BPC-Präsident Manfred Weixler als Dank an das Gastgeberpaar einen gerahmten Zeitungsbericht über die Eindrücke auf der Farm und insgesamt von der Lage in Namibia. Der Bericht von Herbert Guth war auf der dritten Politik-Seite der Schwäbischen Zeitung erschienen. Martin Herzog dazu: „Noch heute erhalte ich überaus positive Rückmeldungen aus dem ganzen Land zu diesen Schilderungen vom Besuch bei mir in Namibia und einer nicht alltäglichen Reise mit all ihren Facetten.“

Text: Herbert Guth

Fotos: Herbert Neidhardt

 

BPC feiert Jahresabschluss

Presseclub feiert Jahresschluss

 

Besinnlich und fröhlich ließ der Bodensee Presse Club (BPC) Friedrichshafen das Jahr 2017 zu Ende gehen. Zunächst trafen sich am Sonntag, 10. Dezember, einige Mitglieder auf dem zu diesem Zeitpunkt verregneten Häfler Weihnachtsmarkt. Von hier aus ging es in die Nikolauskirche, in der schon weitere Clubangehörige warteten.

Passend zur Adventszeit hatten hier Ausschussmitglied Carola Uhl und Dr. Hartmut Semmler, Mitarbeiter im Stadtarchiv, Musikstücke aus der Reformations- und Renaissancezeit zusammengestellt.

Das Besondere daran: gespielt wurde von den beiden Musikern auf Nachbauten historischer Instrumente. Zum Einsatz kamen Cornamuse, Dulzian, Gemshorn, Krummhorn, Rankett, Schalmei und Zink. Für die Zuhörer war es überaus eindrucksvoll, welch ungewöhnliche Laute diesen Instrumenten als Begleitung zu bekannten Kirchenliedern entlockt werden können. Herzlicher Beifall dankte den Interpreten.

 

Der Abend klang traditionell im Restaurant „Schwanen“ aus, in dem die Familie Schwarz für die Gäste wieder ein abwechslungsreiches Büffet gezaubert hatte. Mit dabei auch in diesem Jahr unser Ehrenmitglied Else Goerke.

 

BPC-Präsident Manfred Weixler sprach von einem guten Jahr für den Club. Vortragsveranstaltungen, Besichtigungen, gesellige Treffen und ein gelungener Jahresausflug zur mittelalterlichen Klosterstadt Campus Galli bei Meßkirch füllten das Vereinsleben aus. Für eine zehnköpfige Gruppe aus den Reihen des BPC hinterließ der Besuch bei Ehrenpräsident Martin Herzog auf dessen Farm in Namibia tiefe Spuren. Hier erlebten die zehn Teilnehmer der Reise unvergessliche Stunden und Tage. Als Dank überreichte Manfred Weixler an Martin und Cornelia Herzog eine Ehrenurkunde, in der diese als „Gastgeberehepaar des Jahres 2017“ gewürdigt wurden.

 

Nachdenklichen Gedanken zu wichtigen weltpolitischen Entwicklungen folgten ein Weihnachtsgedicht und der Wunsch nach frohen Festtagen für alle Clubmitglieder und deren Angehörigen.

 

Text: Herbert Guth

 

Fotos: Christian Lewang



Christbaum-Loben beim Stammtisch

Das Christbaum-Loben gehört für die Mitglieder des Stammtisches des

Bodensee Presse Clubs (BPC) zu den traditionellen Terminen im

Jahreslauf.

In diesem Jahr waren BPC-Ehrenpräsident Martin Herzog und seine Frau Cornelia mit dabei. Auf der Terrasse des Restaurants im Zeppelin-Museum wurde das Glas auf den Christbaum erhoben, der allerdings von der Größe her ein Wachstum vertragen könnte.

Passend zur Adventszeit stimmte Stammtisch-Präsident Manfred Sauter ein Lied an, in das dann die Mitglieder einstimmten.

Gedankt wurde dem Team des Restaurants, vor allem der guten Seele Maria, für die gute Betreuung im abgelaufenen Jahr.

Bild: Cornelia Herzog

ZF-Forum ist einen Besuch wert

 

 ZF-Forum ist einen Besuch wert

 

Über 30 BPC-Mitglieder besichtigten die Unternehmenszentrale der ZF-Friedrichshafen AG

 

Überaus groß war das Interesse von Mitgliedern des Bodensee Presse Clubs (BPC) Friedrichshafen, als zur Besichtigung der Unternehmenszentrale der ZF Friedrichshafen AG eingeladen wurde. Über 30 Mitglieder und Freunde des Clubs waren dabei, als für sie das vor einem Jahr eröffnete ZF-Forum geöffnet wurde.

 

Herbert Guth, Ausschuss-Mitglied im BPC-Vorstand, begrüßte die Besuchergruppe. Er dankte dabei schon eingangs Andreas Veil und Martin Demel, früher selbst aktive Mitglieder im BPC, die den Besuch ermöglicht hatten. Unter sachkundiger Führung konnte im Erdgeschoss die Ausstellung wegweisender ZF-Produkte bewundert werden. Geboten wurde ein umfassender Überblick zur Geschichte des heute weltweit agierenden

Autozulieferers ZF. Der Blick hinter die Kulissen von Erfindungen und Produkten brachte dem einen oder anderen Besucher eine neue Sichtweise auf das Unternehmen. Aktuelle Entwicklungen zur Firmenstrategie wurden im offiziellen Teil bewusst nicht angesprochen.

 

Einen Stock höher, im Bereich der Cafeteria, erläuterte Andreas Veil die Philosophie bei der Aufteilung der Bürobereiche. Nur noch wenige Mitarbeiter haben einen eigenen Schreibtisch. Die große Mehrheit der ZF-ler, die im ZF-Forum arbeiten, sucht sich zum Arbeitsbeginn einen freien Platz. Ihre Unterlagen sind über Nacht eingeschlossen und werden am Morgen zum jeweiligen freien Schreibtisch mitgenommen. Nach einer Eingewöhnungsphase habe sich die neue Strategie bewährt, die Mitarbeiter kommen damit klar, versicherte Andreas Veil. Er ist Leiter Wirtschafts- und Finanzkommunikation bei ZF.

 

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Restaurant des Zeppelin-Museums gab es ein reges Frage- und Antwortspiel. BPC-Präsident Manfred Weixler überreichte dabei an Andreas Veil und Martin Demel ein kleines Geschenk und bedankte sich im Namen aller Beteiligter für den überaus informativen Besuchstermin im ZF-Forum.

 

Passend zum Anlass erhielt das Mitglied Christian Lewang zu seinem 50. Geburtstag aus der Hand von Manfred Weixler eine Urkunde sowie ein Weingeschenk. Lewang arbeitet selbst bei ZF und freute sich über die für ihn überraschende Aufmerksamkeit von Seiten des Vereins.

Wo die Erde den Himmel berührt

Wo die Erde den Himmel berührt

 

Von Herbert Guth

 

Namibia - Eigentlich sollte das Traum-Anwesen von Martin Herzog in Namibia diesen Traum im Namen tragen. Doch in der Sprache der Herero, einem der bedeutenden Stämme in dem südwestafrikanischen Staat, gibt es kein Wort für den Begriff Traum. Und so ist auf dem Namensstein neben der Zufahrt zu dem auf einer Anhöhe gelegenen Farmhaus der Name „Okusuva“ zu lesen. Dies bedeutet passend „Ort der Ruhe“ oder auch „ein Platz zum Ausruhen“. Hier verbringt der frühere Oberbürgermeister von Friedrichshafen und Ex-Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg große Teile seiner Lebenszeit, wenn er den unwirtlichen Monaten am Bodensee zusammen mit seiner Frau Cornelia in den sonnigen Süden entflieht. In der Rolle als Pendler zwischen zwei Kontinenten ist das Ehepaar Herzog völlig aufgegangen.

 

Wie sehr er sich auf seiner einsam gelegenen Farm über Besuch aus der Heimat Friedrichshafen freut, zeigt sein Empfang von Mitgliedern des Bodensee-Presse-Clubs (BPC), die ihrem Ehrenpräsidenten einen Besuch abstatteten. Auf einem kleinen Turm, der unter anderem das technisch hoch gerüstete Fernseh- und Rundfunkzimmer beherbergt, grüßen die Flaggen von Namibia, Deutschland, Österreich und Friedrichshafen. Auf der Terrasse, die einen atemberaubenden Blick über Teile der Farm bis hinüber zu der Bergkette bietet, die das Anwesen auf einer Seite begrenzt, kommen Hausherr und Besucher schnell ins Gespräch über die Heimat und über die Angelegenheiten auf der Farm. Dabei zeigt sich Martin Herzog bestens informiert. Täglich nutzt er das Onlineangebot der Schwäbischen Zeitung, um über das Geschehen in der Zeppelinstadt auf dem Laufenden zu sein. Doch auch das Hickhack rund um den Versuch, eine Regierung für Deutschland zu finden, verfolgt er intensiv. Der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel steht er seit Jahren reserviert gegenüber.

 

Seine Liebe zum südlichen Afrika entdeckte Martin Herzog, als er in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG in den 80er Jahren nach Südafrika reiste. Hier baute ZF mit seiner Unterstützung gegen den damaligen Widerstand der Gewerkschaft ein Getriebewerk. Bei mehreren Besuchen lernte Herzog auch das benachbarte Namibia kennen, das 1990 seine Unabhängigkeit erhielt. 1994 konnte er sich dann einen Traum erfüllen. Er kaufte knapp 40 Prozent der Anteile an der riesigen Farm Donkerhoeck West, etwa auf halbem Weg zwischen Windhoek und Swakopmund, die rund 8000 Hektar umfasst. Die restlichen Anteile besitzen die vier Töchter des früheren Besitzers Erhard Moldzio, wobei Herzog in allen Angelegenheiten der Farm mitspricht und nicht überstimmt werden kann. Die gesamte Fläche von Friedrichshafen beträgt im Vergleich dazu nur 6994 Hektar. Mitten durch die Farm verläuft die Hauptverbindungspiste in Richtung Namib-Naukluft-Nationalpark und der Küstenstadt Swakopmund. Das Farmgelände hat in westlicher Richtung eine Ausdehnung von mehr als 20 Kilometern, in Richtung Süden sind es immer noch sechs Kilometer. Von der Hauptstadt Windhoek aus muss Herzog über das Khomas-Hochland 180 Kilometer über eine Schotterpiste fahren, um zu seinem zweiten Heim zu kommen. Hier führt während seiner Besuche in Friedrichshafen sein Verwalter Christian Baas die Geschäfte, ein Freund und Vertrauter.

 

In allen Gesprächen schimmert durch, wie sehr Martin Herzog an Namibia hängt. „Ein schöneres Land kann ich mir nicht vorstellen.“ Dass die Einsamkeit durchaus auch ihre Schattenseiten hat, verbirgt Herzog nicht. Immerhin leben seine nächsten Nachbarn 30, 40 und 60 Kilometer entfernt. Zu ihnen gehört das Ehepaar Ingrid und Edwin Lohmann, mit denen die Herzogs seit vielen Jahren befreundet sind. Ein Treffen ist schon lange fällig, weshalb sie zu den Ehrengästen zählen, die zusammen mit den Besuchern vom Bodensee in die Leopardenschlucht auf dem Farmgelände eingeladen sind. Hier hat der begnadete Kochkünstler Christian Baas vor traumhafter Kulisse einen Grillabend mit einheimischem Wild vorbereitet. Der Ort trägt seinen Namen, weil hier 1984 ein Leopard erschossen wurde, nachdem er ein Kalb gerissen hatte.

 

Schnell kommt die Sprache auf die Verhältnisse in Namibia. Hier gibt es Bestrebungen, den weißen Farmern ihr Land abzukaufen, um es an schwarze Namibier zu verteilen. Ingrid Lohmann zeigt viel Verständnis für diese Bemühungen. Bei den Einheimischen sei der Begriff „das ist mein Land“ nicht bekannt. „Deshalb wollen die einheimischen Farbigen ganz allgemein unser Land, auch wenn sie es nicht bewirtschaften können.“ Die weißen Farmer sehen sich derzeit insgesamt nicht direkt bedroht. „Anders als in Südafrika glauben wir, dass die Probleme gelöst werden können.“ Immerhin gebe es auch schwarze Farmer, die weiße Verwalter angestellt haben.

 

Dass Namibia im Vergleich zu vielen anderen afrikanischen Staaten auf einem guten Weg zu sein scheint, zeigt ein Gespräch mit dem Bauunternehmer Wilfried Groenewald, einem von zehn Ratsherren in Skwakopmund, der drittgrößten Stadt im Land. Zusammen mit Margit d‘ Avignon und Kirsten Kraft von der Bürgerinitiative Swakopmund ist er sichtlich stolz darauf, dass in seiner Stadt schwarze Zahlen geschrieben werden. Die weiße Opposition werde als echter Partner behandelt, deren Angelegenheiten auch ernst genommen werden. So wurden Straßenbauten und die Errichtung eines Klärwerks auf Anregung der Bürgerinitiative in Angriff genommen.

 

Probleme bereitet der ungezügelte Zuzug von Menschen in die Stadt. Geschätzt gibt es mindestens 12 000 wilde Siedler, die in den Außenbereichen Swakopmunds in elenden Verhältnissen leben. Die Zentralregierung baut zwar Wohnungen, doch die Stadt muss sich um Kanalisation und andere Versorgungseinrichtungen kümmern.

 

Große Sorge bereitet den weißen Kommunalpolitikern die überall verbreitete Korruption im ganzen Land. „Man kann mit einem Häuptling erst dann reden, wenn er ein dickes Geschenk bekommen hat“, ist als geflügeltes Wort allenthalben zu hören. Weiterhin werden die ausufernde Kriminalität und das am Boden liegende Bildungswesen mit Sorge betrachtet. Als zusätzliches Problem wird die allgegenwärtige Präsenz der Chinesen angesehen. Diese sehen in Afrika ihre Interessenssphäre. Derzeit bauen die Chinesen in der Küstenstadt Walvis Bay im Hochseehafen neue Anlagen für den Container- und Frachtgutverkehr. Er soll in drei Jahren fertiggestellt sein. Alfred Schultz, Kenner der Szene, spricht sarkastisch von den „kommunistischen Freunden“. Von ihm stammt auch die Aussage, dass die Chinesen klammheimlich im Hafengebiet einen Militärstützpunkt aufbauen.

 

Von all diesen Entwicklungen lässt sich Martin Herzog nicht beirren. Wenn sein Blick über den Pool und die sich anschließende Savanne hin zu den Bergen am Horizont schweift, dann sagt er voller Inbrunst: „Hier berührt die Erde den Himmel.“ Dies steht auch auf einer Gedenktafel am Kreuz auf einem benachbarten Gipfel, die Herzogs verstorbener Ehefrau Beate gewidmet ist. „Schöner kann ich auch nicht sagen, was uns mit diesem Fleck Erde verbindet“, sagt ein nachdenklicher Martin Herzog. Zusammen mit seiner Frau Cornelia hofft der fast 81-Jährige, dass er noch lange seinen Traum in der namibischen Heimat leben darf.

 


Wegweiser hin zum Farmhaus. Foto: Herbert Guth

 

Diesen atemberaubenden Blick genießen Martin Herzog und seine Frau Cornelia sowie Gäste von der Terrasse des Farmhauses aus. Die Berge im Hintergrund begrenzen das rund 8000 Hektar große Farmgelände. Foto: Herbert Guth

 

 Das Ehepaar Ingrid und Edwin Lohmann bewirtschaften eine 30 Kilometer entfernte benachbarte Farm. Edwin Lohmann ist ein echter Südwester, dessen Familie seit Generationen in Namibia lebt. Das Paar ist seit vielen Jahren mit Herzogs befreundet. Rechts im Bild Farmverwalter Christian Baas.

 

Foto: Herbert Guth

 



Namibia ist eine Reise wert

 Namibia ist eine Reise wert

 

Von Herbert Guth

 

Wer Felsen, Steine und Sand liebt, der muss auch Namibia lieben. Und wer wundervolle Tage bei einem lieben Freund des Bodensee Presse Clubs (BPC) verbracht hat, der will unbedingt dieses wunderbare südwestafrikanische Land ein weiteres Mal besuchen. Mit diesen Gefühlen kehrte eine zehnköpfige Reisegruppe von BPC-Mitgliedern und Freunden vom heißen Namibia zurück ins unterkühlte Deutschland.

Zehn Tage lang war die Gruppe unterwegs, um den Ehrenpräsidenten des BPC, Martin Herzog, sowie seine Frau Cornelia zu besuchen. Unvergessliche Tage bleiben als Erinnerung zurück.

 

Seit Jahren schon stand die Einladung von Martin Herzog zu einem Besuch in seiner zweiten Heimat Namibia im Raum. Im November 2017 war es dann so weit. Von Frankfurt aus ging der zehnstündige Flug in die namibische Hauptstadt Windhoek. Schon am Flughafen wurde die Reisegruppe von Cornelia und Martin Herzog empfangen.

Es folgte eine 180 Kilometer lange abenteuerliche Autofahrt auf sandiger Piste, bei der eine Ahnung vermittelt wurde, wie weitläufig und menschenleer dieses Land ist. 2,2 Millionen Einwohner leben auf einer Fläche, die zweieinhalb Mal so groß wie Deutschland ist.

Auf der langen Fahrt über das Khomas-Hochland begegneten uns ein Lastwagen, drei Personenautos, ein Zebra, eine Oryx-Antilope und jeweils zwei Riesen-Trappen und Affen. Ansonsten war weit und breit kein Mensch zu sehen.

 

Überaus herzlich war die Aufnahme in Herzogs Farmhaus „Okusuva“, dem Ort der Stille. Die Gastgeber vermittelten zusammen mit ihrem Verwalter Christian Baas, dass die Gäste vom Bodensee herzlich willkommen sind.

Auf dem Programm standen Wanderungen in die nähere Umgebung sowie holprige Fahrten über das 8000 Hektar große Farmgelände. Grillen am Mittag und der Abschiedsgruß an die untergehende Sonne gehörten ebenso dazu, wie das abendliche gesellige Zusammensein. Dabei durften auch deutsche Volkslieder nicht fehlen, die ein Stück Heimat vermittelten.

 

Sportlich betätigten sich Kassier Hubert Keckeisen und unser Mitreisender Berthold Porath. Beide hatten sich vorgenommen, den benachbarten Berg mit Namen Mittagsspitze zu besteigen. Sie kämpften sich weit vor, mussten aber dann am Fuße der senkrecht abfallenden Felswand einsehen, dass der Gipfel nicht zu erklimmen ist. Immerhin wurde die Häfler Stadtfahne entrollt und fotografisch an diesem Endpunkt der Klettertour festgehalten.

 

Eine zweitägige Tour führte in die Küstenstädte Swakopmund und Walvis Bay. Beeindruckend war unter anderem eine Gesprächsrunde mit einheimischen Kommunalpolitikern über die Lage in der Stadt Swakopmund und Namibias.

Auf der Rückfahrt erklommen einige Mitglieder die Sanddüne Nummer 7, die weit über 100 Meter hoch in den Himmel ragt.

 

Der Besuch auf der Farm endete mit einem rustikalen Grillabend in der Leoparden-Schlucht, an der auch Nachbarn, die 30 Kilometer entfernt wohnen, teilnahmen.

 

Gemeinsam mit dem Ehepaar Herzog ging es dann weiter zur Omaruru Game Lodge. Hier konnten zahlreiche afrikanische Tierarten beobachtet werden. Dazu gehörten Elefanten, Nashörner, Giraffen, Zebras, Gnus und zahlreiche Antilopenarten.

 

Schließlich hieß es Abschied nehmen. Cornelia und Martin Herzog fuhren zurück nach Okusuva, die Reisegruppe hatte noch zwei Tage Aufenthalt in der Hauptstadt Windhoek vor sich.

 

Zum Abschied versicherte BPC-Präsident Manfred Weixler, dass Martin Herzogs Versprechen, unvergessliche Tage zu bieten, voll in Erfüllung gegangen sei.

Im Namen der Gruppe sagte Weixler seinen herzlichsten Dank. Zuvor schon waren Gastgeschenke überreicht worden. Martin Herzog zeigte sich gerührt, wie die BPC-Mitglieder sich als tolle Gäste erwiesen, die wie eine Familie in seinem Haus angekommen seien. Später gestand Martin Herzog ein: „Nach Eurer Abreise sind wir hier in ein tiefes Loch gefallen.“ Er freue sich jetzt schon auf ein Wiedersehen in Friedrichshafen.

 

Hier soll es voraussichtlich im Januar einen Mitgliederabend geben, bei dem Fotos gezeigt und Erzählungen ausgetauscht werden sollen. Bei dieser Gelegenheit wird an Martin Herzog und seine Frau Cornelia eine Urkunde überreicht. In ihr wird das Paar als „Gastgeber-Ehepaar des Jahres 2017“ ausgezeichnet.

 

Besuch in Namibia

 Wer Felsen, Steine und Sand liebt, der muss auch Namibia lieben. Und wer wundervolle Tage bei einem lieben Freund des Bodensee Presse Clubs (BPC) verbracht hat, der will unbedingt dieses wunderbare südwestafrikanische Land ein weiteres Mal besuchen. Mit diesen Gefühlen kehrte eine zehnköpfige Reisegruppe von BPC-Mitgliedern und Freunden vom heißen Namibia zurück ins unterkühlte Deutschland.

 

Zehn Tage lang war die Gruppe unterwegs, um den Ehrenpräsidenten des BPC, Martin Herzog, sowie seine Frau Cornelia zu besuchen. Unvergessliche Tage bleiben als Erinnerung zurück.

 

 

Herbert Guth brachte eine hochinteressante Homestory aus Namibia mit zurück, die auf der dritten Politikseite der Schwäbischen Zeitung veröffentlicht wurde. Mehr dazu weiter oben. Ebenso der Reisebericht über den aufregenden Trip der Gruppe nach Namibia. 

 

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Stuttgart 21 ist eine Reise wert

 

 

Stuttgart 21 ist eine Reise wert

 

Einen Volltreffer hatte der Vorstand des Bodensee-Presseclubs mit einer Bahnreise nach Stuttgart zu einer Informationsveranstaltung über „Stuttgart 21“ mit Bahnhofsturm und anschließender Baustellenbesichtigung gelandet. Von Stuttgart bis nach Ulm zieht sich „Stuttgart 21“ als eine der größten Baustellen Europas. Grund genug für den Bodensee-Presseclub, dem Projekt einen Besuch abzustatten. Das Resümee der Mitglieder lautete danach auch entsprechend: „ Einfach toll, was hier auf die Beine gestellt wird“ bis hin zu „sensationell“. Beachtung fand so ganz nebenbei auch die neue Stadtbibliothek. Einhellig sprachen sich die Teilnehmer der Tour für das Bauvorhaben aus.

 

Georg Brunnhuber, Vereinsvorsitzender des Bahnprojekts Stuttgart-Ulm, berichtete: „Im Turmforum, als Dauerausstellung und zentrale Informationsplattform und auf den Baustellenführungen haben wir im letzten Jahr rund 230 000 interessierte Besucher gezählt“. Das Angebot werde ausgebaut und mit der neu gegründeten Abteilung „Marketing/Event“ würden weitere attraktive Angebote entwickelt. Für den Medienbetrieb sei ein eigenständiges Gebiet innerhalb der Gesellschaft geschaffen und mit Jörg Hamann als Leiter Kommunikation und Presse besetzt worden. “Die Kolleginnen und Kollegen können sich jederzeit unter der Adresse joerg.j.hamann@deutsche bahn.com an mich wenden“, teilte er mit. Mehr als eine halbe Million Kubikmeter Erdreich seien im Mittleren Schlossgarten im Zuge der Arbeiten für den neuen Tiefbahnhof ausgehoben worden. Aktuell werde dort an 13 von 25 Bauabschnitten gearbeitet. „Nach allem, was wir heute wissen und wie auch dem Projektmagazin zu entnehmen ist, sind wir sehr zuversichtlich, dass die ersten Züge im Dezember 2021 zwischen Stuttgart und Ulm fahren“, sagte Manfred Leger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Projektgesellschaft. Ihm liege daran, dass die Baustellen die Bürgerinnen und Bürger nicht zusätzlich und unnötig durch Emissionen belästigten. Grundsätzlich beschleunige das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ nicht nur den Zugverkehr und mache Platz für ein neues Stadtquartier. Es sei auch für die Wirtschaft des Landes und die Menschen von enormer Bedeutung, die im Zuge des Fortschritts einen Arbeitsplatz gefunden hätten.

 

Beeindruckt zeigten sich die BPC-Mitglieder von dem 67 Meter hohen Bahnhofsturm, der schon 1998 zum Informationszentrum für „Stuttgart 21“ umgebaut worden war. Jetzt gibt es auf Ebene 8 wieder ein Restaurant und die Stuttgarter und ihre Besucher können dem historischen Turm wieder aus Dach steigen, was natürlich auch die Friedrichshafener am vergangenen Wochenende machten.(vge)

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Jahresausflug in die Schweiz

„Wir wollen nie wieder Krieg!“

 

„Es war in toller Tag, viel mehr kann man eigentlich nicht bieten“, meinten einhellig die genau 31 teilnehmenden Mitglieder und Gäste rückblickend auf den Ausflug des Bodensee-Presseclubs am vergangenen Samstag zum Festungsmuseum Heldsberg. Vorsitzender Manfred Weixler freute sich: „Wir haben einmal versucht, nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln ans Ziel zu kommen, also mit der BSB-Fähre nach Romanshorn, dann mit einem Zug der SBB über Rorschach nach St. Margrethen und weiter mit dem Postbus auf den Gletscherhügel. Das ist mit den Anschlüssen bestens gelungen“.

 

Begeistert zeigten sich die Reisenden von dem herrlichen Ausblick aus dem Restaurant „Gletscherhügel“ auf die Berg- und Seewelt, das Essen mit Röschti und Gschnetzeltem und auf die exzellente Bedienung der Service-Damen. „Da stimmte alles“, hieß es in der Runde. Nach einer kleinen Höhenwanderung erreichte man des Festungsmuseum Heldsberg, versteckt und getarnt im Dickicht des Waldes, begrüßt vom Vereinsvorsitzenden des Festungsmuseums, Rolf Pötsch und seinem Kollegen Kurt Weder, der mit viel Sachkenntnis durch das Museum führte, das nach heutigem Frankenwert auf rund 100 Millionen „Fränkli“ geschätzt wird. „Das Festungsmuseum, 1993 von unserem Verein gegründet, soll das öffentliche Interesse an der Geschichte und der Technik dieser Artilleriefestung wecken als Bestandteil der Schweizerischen Grenzbefestigung im Kanton St. Gallen, besonders im Rheintal“, erläuterte Weder. Heldsberg sei 1939 bis 1941 erstellt worden, nachdem das Nachbarland Österreich 1938 an das damalige Deutsche Reich angeschlossen worden sei. Sein Resümee: „Wir wollen nieder wieder Krieg!“ Dem schlossen sich natürlich alle Besucher an.

 

Text: Volker Geiling, Bilder: Herbert Neidhardt    zur Bildergalerie


Viele Gäste beim traditionellen Hock auf dem Seehasenfest

Schon Tradition geworden ist der Dämmerschopppen des Bodensee-Presseclubs Friedrichshafen an der Musikschmuschel beim jährlichen Seehasenfest, dem großen Kinder- und Heimatfest. Wie immer fanden Mitglieder und Gäste Platz im Festzelt. BPC-Vorsitzender Manfred Weixler begrüßte am Freitagabend unter anderen "Mister Zeppelin" Manfred Sauter, Polizeihauptkommissar a.D. Erich Habisreuther und Wolfgang Boller, Pressesprecher von MTU/Tognum.

Bild: Volker Geiling


DC.labor in der alten Baracke

Bodensee-Presseclub erforscht Dornier-Museum am Flughafen

 

Erst ganz zum Schluss ließ Philipp Lindner, Pressesprecher des Dornier-Museums am Häfler Flughafen, bei einer Präsentationstour die Katze aus dem Sack: "Wir sind dabei, ein DO.labor zu entwickeln und zu bauen auf der Grundtage der ehemaligen Baracke Seemoos, in der ab l9l4 Claude Domier seine ersten Wasserflugzeuge konstruiert hat", gab Lindner am Wochenende bei einer Besichtigung des Bodensee-Presseclubs Friedrichshafen (BPC) im

Museum bekannt.

 Lindner:"l0O Jahre später war diese Keimzelle Claude Dorniers vom Abriss bedroht.

 

 Glücklicherweise konnte das historische Gebäude mit Unterstützung der Stadt Friedrichshafen erhalten bleiben und wird zwischen Parkplatz und Museum ab Ende 2015 als DO.labor wieder aufgebaut. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2016 vorgesehen".

 Große Ideen würden oft nicht in Führungsetagen geboren, sondern in Baracken, Gewächshäusern und Garagen. Mit dem Labor werde ein Ort der Innovation geschaffen. In diesem Umfeld solle durch das Zusammenkommen von großen und kleinen Tüftlern freies Denken gefordert, Pioniergeist entwickelt, Visionäres entfacht und Innovationen geschaffen werden, äußerte sich Lindner, wie einst Claude Dornier, Gottlieb Daimler oder Steve Jobs.

 "Als Labor der Zukunft soll die Baracke wieder aufgebaut werden, für Kreative, Innovative und Denker. Darin soll der Nachwuchs selbstständig und voller Neugierde Felder wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik erforschen und entdecken", unterstrich Lindner.

Um dieses einmalige Projekt zu realisieren, benötige das Museum Hilfe in Form einer freiwilligen Spende, die direkt in den Aufbau der Baracke einfließe und dadurch den Grundstein bilde, schloss Lindner. In die Vergangenheit der Fliegerei entführte Archivar Ingo Weidig außerdem die BPC-Mitglieder mit der ,,Schatzkammer" genauso wie in das historische Projektbüro von Claudius Domier. Viel Aufrnerksamkeit fand auch die Sonderausstellung über die l0Ojäihrige Geschichte des Häfler Flughafens. Mit einem gemütlichen Beisammensein schloss die Veranstaltung, zu der rund 30 Mitglieder und Gäste gekommen waren.

Bild: Herbert Neidhardt           weitere Fotos hier


CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf im Bodensee-Presseclub

Mehr als 20 Mitglieder, Freunde und Gäste des Bodensee-Presseclubs (BPC) begrüßte am Wochenende Annette Driesen, stellvertretende Vorsitzende des Clubs, im Comfort Hotel an der Ailinger Straße 128 in Friedrichshafen zu einer Veranstaltung mit Guido Wolf, Spitzenkandidat der CDU Baden-Württemberg für die Landtagswahl 2016 und Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion in Stuttgart. Driesen stellte Wolf als einen Vollblut- Politiker vor, der durchaus Chancen habe, den jetzigen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann zu beerben. „Er kommt sehr gut bei den Leuten an“, meinte sie. Wolf entschuldigte sich zunächst für sein verspätetes Kommen: sein Büro habe die falsche Adresse eingegeben, und so sei er durch Fischbach vorbeigerauscht und dann in einem Stau auf der B 31 steckengeblieben. „Man merkt, hier gibt es noch viel zu tun“, schmunzelte er.

Gut gelaunt stieg dann der gebürtige Weingärtner in eine „Tour d’horizont“ durch die Landespolitik ein, angefangen von der Bildungs- und Verkehrspolitik der grün-roten Landesregierung: „Chaos in der Bildungspolitik, Stillstand in der Verkehrspolitik, bis hin zur Gängelung der Wirtschaft“. Die von SPD-Kultusminister Stoch propagierte Stärkung der Realschule sei ein Märchen. Sie sei schlechter ausgestattet als die Gemeinschaftsschule. Grundsätzlich gelte: Seine Partei sei nach dem Machtverlust von 2011 entstaubt, durchgefegt und diskussionsfreudiger geworden. Zwar sei die CDU in den 58 Jahren ihrer Regierung ein bisschen überheblich geworden, bei den Grünen reichten jedoch vier Jahre, frotzelte er. Beim anschließenden Stehempfang stand der Landespolitiker Mitgliedern und Gästen des BPC noch längere Zeit Rede und Antwort. Zu guter Letzt eine Kostprobe des Hobbydichters Guido Wolf:

 

Politische Logik

 

„Sagt ein Schwarzer mal zu Dir, Zwei und noch mal zwei gibt vier, musst als Roter Du verneinen, Dir zuliebe und den Deinen, stellt dann aber tags darauf Rot die Gegenthese auf, die alleine richtig sei: Vier besteht aus eins und drei, protestiert aus reinem Sport Schwarz und widerspricht sofort, meldet sich auf offener Bühne jetzt schließlich noch der Grüne, komplettiert das ganze Spiel, viermal eins gibt grad so viel, kontert Gelb vom Zorn getrieben, Unsinn, vier ist elf weg sieben. Dies erklärt zu jeder Frist, was politisch logisch ist.“

 

Bilder: Christian Lewang/Herbert Neidhardt, zur Bildergalerie geht´s hier


BPC besucht die Mehmet Akif Moschee in Friedrichshafen

 Gespräche über den islamischen Glauben führte der  Bodensee-Presseclub (BPC) in der Mehmet Akif Moschee der DITIB Glaubensgemeinschaft in Friedrichshafen auf Einladung von Emel Coban und Hüseyin Tuncay. Die bundesweit organisierte DITIB, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion,  ist mit ca. 900 Moscheegemeinden die größte Religionsgemeinschaft der Muslime in Deutschland und betreibt auch in Friedrichshafen eine Moschee, die  Mehmet Akif Moschee, mit ihren regelmäßigen Gebetsstunden und mit ihren Frauen- und Jugendgruppen.

 

Emel Coban, Vorsitzende des Rates der Nationen und Kulturen in Friedrichshafen und Herr Hüseyin Tuncay, Vertreter aller Moscheen in FN im Integrationsausschuss, informierten über ihre Glaubensgrundsätze des Islam und gaben Einblicke in einen gelebten Islam in der Muslimischen Glaubensgemeinschaft. Sehr aktiv sind die Jugend- und Frauengruppe der DITIB-Gemeinschaft. Gepflegt werden Kooperationen mit anderen muslimischen Gemeinden in Friedrichshafen und Kontakte zu den Kirchlichen Gemeinden. Auch Themen der Integration wurden angesprochen, schließlich engagiert sich Emel Coban als Vorsitzende des Rates der Nationen und Kulturen in FN und arbeitet im Integrationsausschuss der Stadt Friedrichshafen mit. Das „Get together“ mit einem leckeren, von der Frauengruppe zubereiteten Imbiss, bot viele Möglichkeiten, sich in kleinen Gesprächsgruppen über das Glaubensleben der Muslime in Friedrichshafen zu informieren.

 

Beeindruckend waren für die in der Moschee anwesenden Christen und Nichtchristen die Erläuterung der fünf Säulen des Islam – das kurze Glaubensbekenntnis, das tägliche Gebet, das Fasten, das Almosen für Bedürftige und die Pilgerreise nach Mekka - darüber hinaus auch die von Hüseyin Tuncay gesungenen Suren des Koran, die Gebetshaltung der Muslime und nicht zuletzt die Gastfreundschaft der engagierten Frauen.


Wieder eine gelungene Veranstaltung im "Schwanen"!

Gewohnt gut besucht war das Heringsessen am Aschermittwoch im Restaurant "Schwanen". Wie in den vielen Jahren zuvor bot das Heringsbuffet die besten Spezialitäten aus Neptuns Reich. Bismarck- und Bratheringe, Rollmöpse, Matjesvariationen und Heringssalate - alles super lecker. Dazu reichlich Beilagen, wer da nicht satt wurde, war selber schuld. Neben dem Kulinarischen ist bei diesem Aschermittwochsessen auch schon immer das gemütliche Beisammensein wichtig gewesen. Nach dem "Stress" der Fasnet konnte man abseits von Terminhetze gemütlich auch mal über Privates reden. Vor allem die zahlreichen Rentner des BPC genossen die Kommunikation mit den noch aktiven Mitgliedern. So manches Schmankerl aus der Geschichte des Clubs wurde da zum Besten gegeben.