Vortrag Wilfried Franke

Tiefe Einblicke in die Regionalplanung

 

Verbandsdirektor Wilfried Franke zu Gast beim Bodensee-Presseclub

 

Das komplexe Thema „Darstellung der Fortschreibung des Regionalplans bis 2035 – Der Regionalverband plant unsere Zukunft!“ stand im Mittelpunkt eines Informationsnachmittags, zu dem der Bodensee-Presse Club (BPC) Friedrichshafen am Dienstag (2. Juli) in den Seminarraum des Zeppelin-Museums eingeladen hatte. Als Referent konnte Wilfried Franke, seit 2008 Direktor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben mit Sitz in Ravensburg, gewonnen werden.

Der Regionalverband ist Träger der Regionalplanung für das Gebiet der Landkreise Bodenseekreis, Ravensburg und Sigmaringen. Rund 20 Zuhörer verfolgten die Ausführungen Frankes zu den Schwerpunktthemen Regional-Entwicklung der Siedlungen, Freiräume, Standorte und Trassen.  

„Herr Franke, Sie sind kein Spruchbeutel sondern ein echter Macher“, fasste das Friedrichshafener Urgestein Manfred Sauter am Schluss der Veranstaltung seine Eindrücke zusammen. Er dankte damit auch im Sinne der BPC-Mitglieder und Freunde des Vereins für die deutlichen Worte, die der Verbandsdirektor zu dem breiten Themenfeld der Regionalplanung fand.

„Unsere Aufgabe im Regionalverband ist es in die Zukunft zu blicken und dazu die Planungen für die Entwicklung der Region Bodensee-Oberschwaben bis 2035 fortzuschreiben“, beschrieb Franke einleitend die Ziele des Verbands. Klar sei in diesem Prozess allen Beteiligten, dass die Zielkonflikte immer stärker auftreten werden. Es werde jedes Jahr schwieriger, für die Planungen Akzeptanz zu finden. „Unsere Fläche lässt sich nicht vermehren. Für eine Fortentwicklung der Gesellschaft sei aber Fläche ein unersetzliches Gut.

Die Region Bodensee-Oberschwaben wächst in der Vergangenheit aber auch in der Zukunft durch Zuwanderung. Die Berechnungen auf Grund gesicherter Zahlen sagen voraus, dass die Bevölkerung in dieser Region von derzeit 630 000 Menschen um 60 000 bis 70 000 Einwohner wachsen wird. Entsprechend wichtig sei die Ausweisung von Flächen für die Wohnbebauung. In Friedrichshafen wird vor allem der Bereich Jettenhausen ein Schwerpunkt der Wohnungsbauaktivitäten sein, nannte Franke ein Beispiel.

„Wir sind am Ende unserer gewerblichen Bauflächen“, wird der Ist-Zustand geschildert. Schon heute müssten reihenweise Unternehmen abgewiesen werden, da Flächen für eine Ansiedlung fehlen. Nach den aktuellen Überlegungen wird sich künftig der Löwenanteil der gewerblichen Entwicklung im Landkreis Sigmaringen abspielen.

Interessenskonflikte treten beim Umgang mit den Rohstoffen wie Kies und Sand derzeit offen zu Tage. „Wir müssen die Versorgung der Bevölkerung mit diesen Bodenschätzen sichern. Die bisher genehmigten Abbaumengen reichen gerade noch fünf Jahre lang“, warnte Franke. Der Kritik, dass große Mengen an Sand und Kies ins benachbarte Österreich und in die Schweiz gekarrt werden, begegnete der Referent: „Über 90 Prozent der Rohstoffe in der Region brauchen wir selber.“ Im Übrigen lebe die Wirtschaft vom Austausch. Unsere Region profitiere unter anderem vom Bezug von Energie aus dem direkten Nachbarland.

Intensiv beschäftigt sich der Regionalverband mit der Verkehrsinfrastruktur. Nach langem Ringen sei die seit Jahrzehnten geforderte Elektrifizierung der Südbahn zwischen Ulm und Lindau auf einem guten Weg. Mit einem Aufwand von aktuell errechneten 340 Millionen Euro wird modernste Infrastruktur geschaffen, freut sich Franke. Vor Jahren waren die Kosten noch auf 180 und dann 220 Millionen Euro vorausgesagt worden. Geld sei derzeit im Überfluss vorhanden.

Jetzt müssten alle Anstrengungen auf die Elektrifizierung der Bodensee-Gürtelbahn gerichtet werden, schilderte der Referent die Zielvorgaben. Er malte schwarz an die Wand, dass bald überall Elektroloks fahren, doch in Friedrichshafen sei aus Richtung Singen Schluss. Hier müssten dann die Lokomotiven gewechselt werden, so wie heute noch in Ulm.

Kritik äußerte Wilfried Franke an der Landesverkehrspolitik. „Unser Nachbarland Bayern hat 20 planfestgestellte Straßenbauprojekte in der Schublade. Baden-Württemberg hat keine baureifen Pläne. Das Geld aus Berlin wird also nach Bayern fließen. Das weiß derzeit aber noch niemand“, gab der Verbandsdirektor Einblicke in sein Wissen.

Nach einer kurzen aber lebhaften Diskussionsrunde dankte BPC-Präsident Manfred Weixler dem Referenten Wilfried Franke für seine engagierten Ausführungen, mit denen Sachverhalte richtig eingeordnet werden können. Der Nachmittag endete mir angeregten Gesprächen, bei denen die Regionalpolitik weiter debattiert werden konnte.

 

Text und Fotos: Herbert Guth

Besuch der Wetterwarte Süd

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde des BPC!

 

Mit unserer nächsten Veranstaltung möchten wir Ihren Blick auf die Geheimnisse der Wetterkunde richten.

Wir bieten dazu eine Informationsfahrt nach Bad Schussenried an. Dort besuchen wir die Wetterwarte Süd von Roland Roth. Seine Wetterbeobachtungen und Vorhersagen sind in der Region Bodensee-Oberschwaben überaus gefragt.

Der BPC reist klimafreundlich mit der Bahn an.

Abfahrt ist am Mittwoch, 17. Juli 2019, um 12.43 Uhr am Stadtbahnhof Friedrichshafen.

Sollte die Bahn pünktlich sein wird die Reisegruppe um 13.16 Uhr am Bahnhof Bad Schussenried ankommen. Von dort aus wird eine Fahrtmöglichkeit zur Wetterstation angeboten. Wer gut zu Fuß ist kann auch in die Konradstraße 3 wandern.

Die Führung durch die Wetterstation samt Erläuterungen wird etwa zwei Stunden lang dauern. Wenn wir Glück haben wird Roland Roth persönlich die von ihm aufgebaute Wetterstation sowie Geschichten zur Wetterkunde zum Besten geben.

Im Anschluss geht es zur Schussenrieder Brauerei Ott. Hier sind Plätze für uns reserviert, bei schönem Wetter im Biergarten.

Die Rückfahrt wird nach Absprache um 17.50 Uhr oder 18.50 Uhr angetreten.

 

Bitte melden Sie sich bis spätestens 12. Juli bei Georg Hölz per Mail unter georg.hoelz@t-online.de oder telefonisch unter der Nummer 0152/56312813 an.

 

Der Vorstand freut sich über eine zahlreiche Beteiligung an diesem sicherlich überaus informativen Nachmittag. 

 

Der BPC-Vorstand

Clubreise nach Trento

Trento in Nord-Italien ist eine Reise wert

 

21 Mitglieder und Freunde des Bodensee-Presseclubs auf Bildungsreise

 

Drei schwarze Kleinbusse parken an einem Samstagmorgen Mitte Mai in der Nähe von Kressbronn. Menschen begrüßen sich, Gepäck wird von einem Bus in den nächsten umgeladen. Was wie ein geheimnisumwittertes Treffen von Geheimdienstlern aussehen könnte, war der Auftakt zu einem mehrtägigen Ausflug des Bodensee-Presseclubs (BPC) in die italienische Stadt Trento in der Nähe des Gardasees. Mit dabei Mitglieder, deren Partner und Freunde des Clubs, die sich auf vier erlebnisreiche Tage im Süden freuten. Fahrer der schwarzen Autos waren Club-Präsident Manfred Weixler, Schatzmeister Hubert Keckeisen und Schriftführer Georg Hölz, die ihre Fahrgäste über 1000 Kilometer durch Deutschland, Österreich und Italien kutschierten. Nach einem Zwischenstopp im Südtiroler Vinschgau im „Gstirnerhof“ in Castellbell erreichten die Reisenden vom Bodensee das exklusive Grand-Hotel in Trento. Am späten Nachmittag wurde die Altstadt von Trento erkundet Außerdem wurden erste Erfahrungen mit der Gastronomie rund um den Zentralplatz gemacht, die sich auch auf die Freizeitgestaltung der kommenden Abende auswirkten.

 

Der Sonntag war geprägt durch eine Fahrt an den stürmischen Gardasee. Mit dem Schiff ging es von Riva im Norden des Sees nach Malcesine und zurück. Es folgte auf der Rückfahrt eine Besichtigung und Führung durch das Weingut Cantina Bongiovanni in D‘Avio. Die folgende Weinprobe gehörte zu den Höhepunkten der Reise.

 

Das Programm des folgenden Tages begann mit einer informativen Stadtführung, bei der spannende historische Blicke auf die Geschichte der über 100 000-Einwohner-Stadt Trento. Zur Entspannung folgte eine Besichtigung der Cantina del’Anno Ferrari mit anschließender Champagner-Verkostung. Als krönender Abschluss des Tages erwies sich ein gemeinsames Abendessen in der hoch über Trento gelegenen Villa Madruzzo.

 

Am Dienstag hieß es Abschied nehmen von der spannenden italienischen Stadt. Bei endlich herrlich warmem Wetter mit Sonnenschein gab es einen Zwischenhalt in Kaltern in Südtirol bis es zum Obermaierhof im Vinschgau ging. Die Gäste wurden mit Südtiroler Spezialitäten und einer letzten Weinprobe verwöhnt. Mit Verspätung wegen des gelungenen Tagesprogramms hieß es nach vier erlebnisreichen Tagen Abschied zu nehmen.

 

Der Vorstand war sich einig, dass auch im kommenden Jahr ein mehrtägiger Ausflug für die Mitglieder angeboten werden soll. Die Zustimmung samt Lob der Reisenden sind Ansporn genug für eine entsprechende Planung für das Jahresprogramm 2020.

 

Text und Fotos: Herbert Guth

 

Einladung zum "Dixie Törn"

Liebe Mitglieder, Partner und Freunde des BPC,

 

wir möchten Euch sehr gerne zu der Fahrt „Dixie Törn“ auf dem historischen Dampfschiff „Hohentwiel“ am Donnerstag, 15.08.19 einladen.

An Bord der Hohenentwiel könnt Ihr den Alltag vergessen und in außergewöhnlicher Kulisse der Lebensfreude huldigen. Begleitet von schwingvoller Dixiemusik erlebt Ihr bei einer Rundfahrt, wie das Stimmungsbarometer kontinuierlich steigt.

Freut Euch auf beschwingliche Stunden mit dem wohl schönsten Schaufelraddampfer Europas. Kulinarisch sind wir an diesem Dixie-Törn-Nachmittag a la carte unterwegs.

 

Programm: Boarding Hafen Lindau ab 14:05 Uhr

Abfahrt 14:15 Uhr / Ankunft 16:30 Uhr

Fahrpreis: 42,00 €/Person

 

Nach der Ankunft besteht noch die Möglichkeit, gemeinsam im „Rädle“ in Nonnenhorn einzukehren.

 

Bitte meldet Euch bis spätestens 30.06.19 bei Georg Hölz – Mail:hoelz@bpc-fn.de oder telefonisch unter der Nummer 0152 5631 2813 an.

 

PS: Wir haben für diese Fahrt 25 Karten bis 30.06.19 auf Option bekommen.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

 

Viele Grüße

Euer BPC- Vorstand

Vortrag "Verschwörungstheorien"

Verschwörungstheorien unter der Lupe

 

Philosophischer Referent Fabian Reinhardt zu Gast beim Bodensee-Presseclub

 

Von Herbert Guth

 

In seiner Vortragsreihe „Gesellschaft aktuell“ hatte der Bodensee-Presseclub (BPC) Friedrichshafen den engagierten freien Bildungsreferenten Fabian Erhardt zu Gast. Gemeinsam mit Teilnehmern der Konrad-Adenauer-Stiftung verfolgten rund 30 Zuhörer im Seminarraum des Zeppelin-Museums den Ausführungen zum Thema „Verschwörungstheorien – Orientierung in Zeiten metaphysischer Obdachlosigkeit“.

 

Grundanliegen des BPC für die Einladung dieses Referenten war die Tatsache, dass in unserer Zeit beim Umgang mit Informationen immense Unsicherheiten herrschen.

„Die Unterschiede zwischen Tatsachen und ihrer Konstruktion, zwischen Ereignissen und ihrer Inszenierung verschwimmen zunehmend. Welche Quellen sind sicher? Wer arbeitet wahrheitsorientiert, wer ideologisch?“ heißt es dazu in der Einladung zum Vortrag. In einer solchen kulturellen Atmosphäre gedeihen sogenannte Verschwörungstheorien, alternative Erzählungen zu offiziellen Darstellung von Sachverhalten und Geschehnissen, besonders gut. Hinzu kommt, dass die Digitalisierung der Verbreitung von solchen oft schlecht nachzuprüfenden Behauptungen Vorschub leistet.

 

Fabian Erhardt hat Philosophie, Psychologie, Allgemeine Rhetorik und postkoloniale Literatur in Tübingen und London studiert. Neben seiner Promotion arbeitet Erhardt selbstständig als Philosophischer Referent in öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen. Außerdem ist er Lehrbeauftragter an den Universitäten Tübingen und Stuttgart.

 

Was Erhardt seinen Zuhörer bot, war eine engagierte und hoch wissenschaftliche Einführung in die Thematik. Er hätte sicherlich auch eine große Schar wissbegieriger Studenten in einem Hörsaal gefesselt.

Schade war, dass bei allen geschliffenen Darlegungen die Erörterung von historischen und aktuellen Verschwörungstheorien zu kurz kam. Erst ganz am Schluss wurde auf Nachfrage dieses Anliegen gestreift.

 

Ein Auftrag des Journalismus ist es, komplizierte Sachverhalte allgemein verständlich den Nutzern von Tageszeitungen, Fernsehsendungen oder Hörfunkbeiträgen nahezubringen. Im aktuellen Fall des Vortrags von Fabian Erhardt sieht sich der Autor nicht in der Lage, die Inhalte des Kurz-Seminars allgemein verständlich wiederzugeben. Hier fehlen vermutlich die philosophischen Grundkenntnisse, um diesen Vortrag in seiner ganzen Komplexität darzustellen. Ein passendes Studium wäre sicherlich hilfreich gewesen. Jenseits dieser rein subjektiven Bewertung erlebten die Zuhörer sicherlich einen brillanten Beitrag, der jedoch in seiner Tiefe bei dem einen oder anderen Gast zu einer Überforderung führte.

 

„Wir alle sind erschlagen“, fasste BPC-Präsident Manfred Weixler den lehrreichen Abend zusammen. Über zwei Flaschen Bodenseewein als Gastgeschenk freute sich Fabian Reinhardt, bevor es bei einem lockeren Zusammensein im Zeppelin-Restaurant zu einem vertiefenden Gedankenaustausch kam.

 

Foto:

 

Fabian Reinhardt

 

Fotos: Christian Lewang, Herbert Guth

 

Reinhard Kloser und die Hohentwiel

Dampfschiff „Hohentwiel“ – Vom Schrotthaufen zum Schmuckstück auf dem Bodensee

 

Wer hat nicht schon bewundernde Blicke auf das historische Dampfschiff „Hohentwiel“ geworfen, wenn es im Hafen von Friedrichshafen anlegte oder es eine Begegnung bei der Schifffahrt auf dem Bodensee gab? Wie kam es dazu, dass dieses Schmuckstück nach Jahren der Versunkenheit wieder auf dem See einen Platz fand? Antworten darauf gab Ende Januar Reinhard Kloser, dessen unermüdlichem Schaffensdrang es gemeinsam mit engagierten Mitstreitern rund um den Bodensee zu verdanken ist, dass die „Hohentwiel“ wieder die Wellen durchpflügt. Kloser trieb den Wiederaufbau des damals maroden Schiffes voran und war jahrelang Kapitän des stolzen Dampfers. Er erzählte in einem lebendigen Vortrag in Wort und Bild die ganz persönliche Geschichte, wie dieses Schiff vom einstigen Schrotthaufen zum Schmuckstück auf dem Bodensee aufgebaut wurde.

 

Dass sich die Vortragsveranstaltungen des Bodensee Presse-Clubs (BPC) in den Nachmittagsstunden größter Beliebtheit erfreuen, bewies der Besuch von knapp 30 Mitgliedern und Freunden des BPC, die den Worten von Reinhard Kloser aus Hardt bei Bregenz lauschten und die dokumentarisch wertvollen Bilder bewunderten. Vor weit über 30 Jahren wurde der Gedanke zur Renovierung des maroden Dampfschiffs geboren. Kloser war jahrzehntelang Leitender Ingenieur auf Dampf-Schiffen auf allen Weltmeeren. Er brachte also das Rüstzeug für das Projekt „Hohentwiel“ mit.

 

Viele Weggefährten nannten die Idee Klosers als spleenige Vorstellung, die sich nie verwirklichen lasse. Doch Reinhard Kloser gab nicht auf. In dem damaligen Lindauer Landrat Henninger fand er einen einflussreichen Mitstreiter. 1984 wurde der Verein Internationales Bodensee-Schifffahrts-Museum gegründet. Kloser schilderte lebhaft die Höhen Tiefen der Restaurierung des 1962 außer Betrieb genommenen Schiffes. So genannte Experten bezeichneten die Pläne als nicht durchführbar, wie sich Reinhard Kloser erinnerte. Entsprechend große Probleme bereitete die Suche nach Geldgebern.

 

„Unser Ziel war es, die „Hohentwiel“ so wieder aufzubauen, wie sie einmal war.“ Das Ziel war durchaus ehrgeizig, zumal das so genannte Schiff eigentlich ein Rost- und Schrotthaufen war. Trotz aller anfänglicher Widerstände und Zweifel startete die „Hohentwiel“ im Februar 1990 zu ihrer ersten Probefahrt. Bis dahin waren 2,2 Millionen Euro in die Arbeiten für die Instandsetzung des nach Ansicht vieler Bewunderer des derzeit schönsten Schiffes auf dem Bodensee geflossen.

 

BPC-Präsident Manfred Weixler fasste unter dem Beifall der Zuhörer die Leistung von Reinhard Kloser im Zusammenhang mit der Wiederbelebung des Dampfschiffes „Hohentwiel“ mit folgenden Worten zusammen: „Reinhard, Du hast Dir für die Verwirklichung dieses Projekts ein Denkmal gesetzt.“

 

 

 

Text und Fotos: Herbert Guth sowie Fotos von Christian Lewang

 

Christbaumloben

BPC pflegt Tradition

 

Der Bodensee Presse Club (BPC) pflegt seit vielen Jahren schöne Traditionen bei den Veranstaltungen im Jahreslauf. Eine davon ist das Christbaumloben an einem der letzten BPC-Stammtische des Jahres. Zwar fehlte der gewohnte Tannenbaum auf der Terrasse des Restaurants im Zeppelin-Museum. Als Ersatz dafür hatte sich Restaurantchef Frank Rebholz etwas Neues ausgedacht. Ein hölzerner Baum, geschmückt mit kleinen Fläschlein eines geistigen Getränks diente als Ersatz.

 

Das allerdings brachte Stammtischchef Manfred Sauter etwas aus der Fassung. Er hatte seine Ansprache ganz auf einen richtigen Weihnachtsbaum ausgerichtet. Allerdings bewältigte er die Situation gekonnt und schließlich sangen die BPC-Mitglieder auf der Terrasse in allen Strophen die Weihnachtsweise „Oh Tannenbaum“.

 

Mit humorvollen Bemerkungen gespickt beobachteten das Geschehen unter anderem Zeppelin-Museums-Chefin Claudia Emmert und Jürgen Bleibler, Leiter der Abteilung Zeppelin. Ebenso freuten sich über das traditionelle BPC-Singen die treue Servicekraft Maria Raimo und Lothar Wolff, Technischer Leiter des Museums.

 

Bilder und Text: Herbert Guth

 

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Jahresabschluss-Veranstaltung

Rückblick auf ereignisreiches Club-Leben 2018

 

Weihnachtskrippen gehören zur Adventszeit wie die Lichter an den Bäumen, Strohsterne an Fenstern oder Glühwein auf den Advents- und Weihnachtsmärkten im ganzen Land. Für viele Mitglieder des Bodensee Presse Clubs (BPC) gehört der gemeinsame Besuch des Häfler Weihnachtsmarktess mit anschließender Jahresabschlussfeier im traditionsreichen Gasthaus „Schwanen“ ebenfalls in diese Zeit. So trafen sich am 2. Advent 2018 wieder die Freunde des Presseclubs am Stand von Festwirt Josef Schlögl. Dabei trotzten sie energisch dem regnerischen und unwirtlichen Wetter.

 

Weitere Mitglieder mit Begleitung kamen dann im „Schwanen“ zusammen. „Jahresabschlussveranstaltung heißt zumindest einen kurzen Rückblick auf das Clubleben zu geben“, begrüßte BPC-Präsident Manfred Weixler die Gäste. Wörtlich führte der Präsident aus: „Nicht mehr wegzudenken sind die wöchentlich stattfindenden Dienstag-Stammtische im Restaurant des Zeppelin-Museums, die geprägt sind von einer lebhaften Gesprächskultur.“

 

Erinnert wurde von Weixler an den Diavortrag im Januar über die Namibiareise einiger Clubmitglieder im November des vergangenen Jahres. Die sachkundige und teilweise emotionale Kommentierung hatte damals Ehren-Präsident Martin Herzog übernommen. Dieser ließ Grüße ausrichten, da er sich zum Zeitpunkt des BPC-Treffens im „Schwanen“ noch in seiner Wahlheimat Namibia auf den Rückflug nach Friedrichshafen vorbereitete.

 

Im weiteren Jahresverlauf folgten Veranstaltungen im Vineum Meersburg, in Lindau mit dem Verkehrsverbund Bodo und der Jahresausflug in die Allgäuer Bergwelt. Traditionell wiederkehrende Treffen gab es beim Starkbieranstich im Graf-Zeppelin-Haus, beim Fischessen an Aschermittwoch sowie beim Bieranstich beim Seehasenfest.

 

Eine für den November mit vielen Vorschusslorbeeren angekündigte Veranstaltung zum Thema „Verschwörungstheorien“ musste aufgrund der Absage des Referenten ausfallen. Diese wird aber im April 2019 nachgeholt.

 

Ebenso traditionell gab es von Präsident Weixler noch einige besinnliche und zum Nachdenken anregende Anmerkungen zum Jahresschluss, bevor das Büffet eröffnet wurde. Der Abend klang mit guten Gesprächen zwischen den Mitgliedern aus, wobei immer wieder die Tische gewechselt wurden. Einer Wiederholung der Jahresabschlussfeier 2019 steht schon heute als Programmpunkt fest.

 

Text: Herbert Guth

 

Fotos: Christian Lewang

 

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Beim Jahresausflug das Allgäu genossen

Beim Jahresausflug das Allgäu genossen

 

 

 

„Das Allgäu genießen“ stand als Motto über dem Jahresausflug des Bodensee Presse-Clubs (BPC), der 30 Mitglieder und Gäste am 15. September zur „Alpsee Bergwelt“ nahe Immenstadt führte. Gab es am Morgen noch bange Blicke zum Himmel, ob es wohl trocken bleiben wird, verflogen diese Sorgen im Laufe des Vormittags. Kein Regen störte die Ausflugsfreude, sogar die Sonne kam hinter Wolken hervor.

 

Mit dem Sessellift ging es hinauf zur Bergstation Bärenfalle auf 1100 Meter Höhe. Während einige Mitglieder, darunter Ehren-Präsident Martin Herzog und Stammtisch-Präsident Manfred Sauter die Stellung in der Berghütte Bärenfalle hielten, machten sich die meisten Ausflügler an den knapp 20-minütigen durchaus anstrengenden Aufstieg zur 1200 Meter hoch gelegenen Alpe Obere Kalle. Eine urige Einkehr gestaltete sich schon hier zu einem Höhepunkt des Ausflugs.

 

Zurück mitten durch eine Kuh-Herde hindurch warteten Kässpätzle im Holztopf, die Hausspezialität der „Bärenfalle“, auf die hungrigen Wanderer. Die Zeit verging wie im Flug und so stand schneller als gedacht die Rückkehr zum Bus im Tal an. Es folgte am Alpsee ein Spaziergang, eine Bootsfahrt oder eine Einkehr bei Kaffee, Kuchen oder Eis. Der Tag klang aus mit einem zünftigen Vesper von der Brotzeitkarte in der Brauerei-Gaststätte Meckatz.

 

Viele Teilnehmer lobten auf der Rückfahrt das nicht überfrachtete Programm, das viel Zeit für persönliche Begegnungen und angeregte Gespräche ließ. Entsprechend erfreut zeigte sich in seinen Abschiedsworten BPC-Präsident Manfred Weixler über den positiven Zuspruch zu dieser Traditionsveranstaltung des Presseclubs.

 

Text und Fotos: Herbert Guth, weitere Fotos: Hubert Keckeisen

 

Jürgen Löffler beleuchtet Verkehrsverbund "bodo"

Jürgen Löffler beleuchtet Verkehrsverbund „bodo“

 

 

Von Herbert Guth

 

 

Wer kurzweilig Informationen über einen Verkehrsverbund vermitteln möchte, der ist gut beraten, die Einblicke direkt vor Ort zu ermöglichen. Dies beherzigte der Bodensee-Presseclub (BPC) Friedrichshafen, als fast 20 Mitglieder zusammen mit Jürgen Löffler, seit 2003 Leiter des Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbunds, kurz Bodo genannt, auf sommerliche Fahrt gingen.

 

„Direkt am Produkt“, so BPC-Präsident Manfred Weixler bei seiner Begrüßung, trafen sich die Teilnehmer an der Informationsfahrt am Hafenbahnhof. Von hier aus ging es mit der Bahn nach Lindau.

 

Noch auf dem Bahnsteig und später im Zug führte Jürgen Löffler in das Thema ein. Die angesprochenen Themen waren vielfältig: Mobil mit Bus und Bahn. Erweiterung des Tarifgebiets um den Landkreis Lindau. Digitalisierung des Vertriebs, neue Bedienungs- und Tarifangebote. Was kann ein Verkehrsverbund alles tun, um öffentliche Mobilität zu fördern und Menschen zum Umdenken zu bewegen?

 

 

Auf der Fahrt am Bodensee entlang und später bei deiner eineinhalbstündigen Panoramarundfahrt mit dem Schiff “MS Lindau“ der Bodenseeflotte erläuterte Jürgen Löffler sachkundig an Beispielen die „bodo“-Aktivitäten. Die Zuhörer gewannen tiefe Einblicke in die Herausforderungen, vor die sich eine dynamische Einrichtung wie dieser Verkehrsverbund gestellt sieht. Immerhin wurden seit Gründung von „bodo“ 22 Verkehrsunternehmen dazu gebracht, ein einheitliches Tarifgebiet mit einem gemeinsamen Tarif zu schmieden. Staatliche und private Verkehrsunternehmen ziehen an einem Strang.

 

 

Viel Arbeit wurde investiert, um zum Jahresbeginn das Verbundgebiet um den Landkreis Lindau zu erweitern. Parallel dazu ging das Projekt E-Card an den Start. Die Vorbereitungen für die Einführung einer elektronischen Karte, mit der das Bezahlen vereinfacht werden soll, laufen seit 2008. Nach ersten anfänglichen technischen Schwierigkeiten zeigte sich Jürgen Löffler zufrieden mit den Neuerungen.

 

Doch auch die Zukunft bringt weitere Herausforderungen, wie Jürgen Löffler ausführte. Es werden Antworten auf die Frage gesucht, wo es weitere Betätigungsfelder in Sachen Mobilität gibt. Gearbeitet wird an einer Zusammenarbeit verschiedener Verkehrssysteme. Aber auch die landesweite Vernetzung von Verkehrsverbünden wird diskutiert.

 

 

Offen kritisierte Löffler, dass der schienengebundene Personennahverkehr nicht mehr funktioniert. Der Bahn fehlen Fahrzeuge, es fehlt an Personal. „In den Zügen herrschen grenzwertige Zustände“, schilderte Löffler die Lage.

 

Zahlreiche Diskussionsbeiträge belegten, dass das Thema bei den Teilnehmern auf größtes Interesse stieß. Auch die Offenheit von Jürgen Löffler, der Schwierigkeiten und Probleme in der täglichen Arbeit nicht verschwieg, fand breite Zustimmung. Ein Weingeschenk beim abschließenden Besuch des Weinrädles „Marte“ in Nonnenhorn war ein kleiner Dank an den Referenten.

 

 

 

Fotos: Christian Lewang/Herbert Guth

 

Jürgen Duscha zu Gast am BPC-Stammtisch

 Jürgen Duscha zu Gast am BPC-Stammtisch

 

Mit 17 Teilnehmern war der Besuch am Stammtisch des Bodensee Presse-Clubs (BPC) am Dienstag (10. Juli 2018) rekordverdächtig.

Grund für diesen Andrang war sicherlich die Tatsache, dass sich der langjährige Schatzmeister Jürgen Dusche angekündigt hatte. Er war mit seiner Frau Uschi auf der Fahrt von Flensburg im hohen Norden nach Südtirol in den Urlaub. Ein Zwischenstopp am Stammtisch war für ihn selbstverständlich.

 

Stammtisch-Präsident Manfred Sauter hatte als Gastgeschenk das Buch „Ein Deutscher namens Eckener“ aus der Feder von Rolf Italiander mit dabei.

Passend dazu lautet die Widmung: „Dir Jürgen, aus Anlass Deines Besuchs bei uns am Bodensee. Mit herzlichen Grüßen nach Flensburg, der Geburtsstadt von Dr. Hugo Eckener. Dein BPC-Stammtisch im Restaurant des Zeppelin-Museums. Manfred Sauter.“

 

Gespräche mit vielen Erinnerungen an vergangene gemeinsame Zeiten im Presse-Club rundeten das gemütliche Beisammensein ab.

 

gut/Bild: Herbert Guth

 

Vineum Bodensee

Das vineum bodensee – ein Museum für alle Sinne

 

Im historischen Heilig-Geist Spital der Stadt Meersburg ist mit dem „vineum bodensee – Haus für Wein, Kultur und Geschichte“ eine außergewöhnliche Kultureinrichtung entstanden. Rund um den historischen Weintorkel von 1607 – der ältesten, größten und noch voll funktionsfähigen Weinpresse am Bodensee – erleben die Besucherinnen und Besucher die Geschichte und Kultur des Weines. Auf über 600 qm ist das vineum bodensee dabei ein Museum neuen, modernen Typs: unterhaltsam, sinnlich, und inspirierend informativ.

 

Auf zwei Stockwerken kann man sich beispielsweise über die globale Ausbreitung des Weins informieren, lernt Interessantes über das Terroir am See, testet seine sensorischen Fähigkeiten an 20 Duftstationen und errät dabei typische Aromen des Bodenseeweins, taucht tief in die mediale Umsetzung der unterschiedlichsten historischen Trinkanlässe ein und entdeckt die kuriosesten Ausprägungen des Lifestyle –Mittels Wein.



Weitere Informationen unter: www.vineum-bodensee.de



Öffnungszeiten April bis Oktober
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11 bis 18 Uhr

 

Öffnungszeiten November bis März
Samstag, an Sonn- und Feiertagen 11 bis 18 Uhr
außer 23., 24., 30. und 31. Dezember und Karfreitag

 

Eintrittspreise

Erwachsene         

5,50 €

ermäßigt*

3,00 €

Gruppen

4,50 € pro Person (ab 10 Personen)

* Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche bis 18 Jahre, Schwerbehinderte, Studierende, Auszubildende, FSJ, BFD, Sozialhilfeempfänger, AsylblG-Empfänger gegen Vorlage des entsprechenden Nachweises

Öffentliche Führungen

öffentliche Führungen jeden Sonn- und Feiertag um 15 Uhr
von April bis Oktober zusätzlich um 11 Uhr

Preis pro Person 7,50 € ermäßigt 4,00 € (Eintritt inkl. Führung)

 

Gebuchte Führungen im vineum bodensee

Im Rahmen einer gebuchten Führung ist es in der Wintersaison für Gruppen jedoch auch möglich, außerhalb der eingeschränkten Winter-Öffnungszeiten ins Museum zu kommen. Für Informationen, Gutscheine und Buchungsanfragen wenden Sie sich bitte an das Team vom vineum bodensee unter: vineum@bodensee.de oder 07532-4402620.

Private Führungen

Private Führungen auf Anfrage:
Ansprechpartnerin Jana Mantel
Tel.: 07532-440-2620

vineum:
ca. 60 minütiger Rundgang durchs Haus / 70 Euro zzgl. 4,50 Euro Eintritt pro Person

vineum plus drei:
ca 100 minütiger Rundgang durchs Haus mit anschließender Mini- Weinprobe von drei Bodenseeweinen / 120 Euro plus 40 Euro für Wein, zzgl. 4,50 Eintritt pro Person

 

BPC will hoch hinaus

Bodensee Presse-Club

will hoch hinaus

 

Die Mitglieder des Bodensee Presse-Clubs (BPC) mit Sitz in Friedrichshafen wollen hoch hinaus. Geplant ist am 15. September der Besuch des Testturms von Thyssen-Krupp in Rottweil. Der Turm ist 246 Meter hoch und dient primär dem Testen von Expressaufzügen und Hochgeschwindigkeits-Fahrstühlen. Er ist noch höher als der Stuttgarter Fernsehturm. Der Test-Turm besitzt auf 232 Meter die höchste Besucherplattform Deutschlands und ist der weltweit höchste Turm für Aufzugsanlagen. Manfred Weixler, bei der Hauptversammlung des BPC in seinem Amt als Präsident des Clubs bestätigt, nannte auf der Hauptversammlung dieses Ziel für den Jahresausflug von Mitgliedern und Freunden des Clubs. Der 1983 gegründete Bodensee Presse-Club ist ein Zusammenschluss ehemaliger und aktiver Journalisten im Bodenseeraum mit derzeit rund 80 Mitgliedern.

 

Vor den Neuwahlen des Vorstands zeigte sich Weixler zufrieden damit, in seiner bisher vierjährigen Amtszeit zusammen mit den Mitgliedern des Vorstands dem Club neue Impulse gegeben zu haben. „Die Arbeit macht Spaß“, sagte Weixler. Angesichts der stabilen Kassenlage des Vereins lehnte der Vorstand eine Anregung aus der letzten Mitgliederversammlung ab, dIe Beiträge zu erhöhen. „Wir sind ein wirtschaftlich solider Verein und kommen mit unseren Beiträgen aus, um ein attraktives Jahresprogramm zu bieten“, versicherte Schatzmeister Hubert Keckeisen. Diese Aussage wurde untermalt durch den Bericht von Herbert Guth über die vielfältigen Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr.

 

Vor diesem Hintergrund gingen die Neuwahlen unter der Leitung von Heinz Unglert problemlos über die Bühne. Manfred Weixler wurde, so wie alle anderen Vorstandsmitglieder, einstimmig in seinem Amt bestätigt. Neuer Vize-Präsident des BPC wurde Herbert Guth, der dieses Amt im Verlauf der jahrzehntelangen Geschichte des Clubs jetzt zum dritten Mal übernahm. Er war vorher Beisitzer im Vorstand. Die bisherige Vize-Präsidentin Annette Driessen hatte aus beruflichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Die Kasse wird weiterhin von Hubert Keckeisen verwaltet, dem zuvor die Kassenprüfer Herbert Meinel und Martin Billeisen eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt hatten. Schriftführer bleibt Georg Hölz, ebenso wie die Beisitzerin Carola Uhl. Neuer Beisitzer ist Klaus Gräber, der sich schon bisher als „Kümmerer“ für verschiedene Belange des BPC eingesetzt hatte. Ihm überreichte Präsident Weixler zu Beginn der Sitzung eine Urkunde und ein Geschenk aus Anlass seines kürzlich gefeierten 75. Geburtstages.

 

Die nächste Veranstaltung des BPC ist am 8. Mai ein Besuch der Wein- und Kulturstätte Vineum in Meersburg.

 

Text: Herbert Guth / Fotos: Herbert Neidhardt/Christian Lewang

 

BPC beim Starkbieranstich

BPC beim Starkbieranstich

Drei Tage nach dem traditionellen Fischessen des Bodensee Presse-Clubs (BPC) Friedrichshafen stand ein weiterer gesellschaftlicher Höhepunkt im Jahresprogramm auf der Tagesordnung. Auf Einladung des Kongress-Centrums Graf-Zeppelin-Haus versammelten sich die BPC-Mitglieder am angestammten Platz rechts von der Bühne. Tolle Stimmung verbreiteten die „La Paloma Boys“, die Blasmusik vom Feinsten boten. Lockere Sprüche durften dabei nicht fehlen. Friedrichshafens Bürgermeister Andreas Köster blieb es vorbehalten, das erste Fass mit Bockbier der Brauerei Meckatzer anzustechen. Das Starkbier sorgte bei den Besuchern der Veranstaltung für gute Stimmung, Weißwürste vervollständigten den Genuss.  gut/Bilder: Michael Tschek

Fischessen im Schwanen

Fischessen ist Tradition

Das traditionelle Fischessen an Aschermittwoch lockte wieder weit über 20 Mitglieder des Bodensee Presse-Clubs (BPC) Friedrichshafen in das Restaurant „Schwanen“. Wie seit Jahren hat es die Familie Schwarz wieder verstanden, Fisch in verschiedensten Zubereitungsarten mit dazu passenden Beilagen auf das Büffet zu zaubern. Präsident Manfred Weixler zeigte sich hoch erfreut über den guten Zuspruch für diese Veranstaltung, die vom BPC seit Jahrzehnten gepflegt wird. gut/Bild: Hubert Keckeisen

Namibia-Fotos sind ein Renner

Namibia-Fotos sind ein Renner

Da war selbst der Präsident des Bodensee-Presse-Clubs (BPC) Friedrichshafen samt seinen Vorstandskollegen freudig überrascht. Rund 35 Mitglieder und Freunde des Clubs waren ins Museums-Restaurant gekommen, um einen knapp eineinhalbstündigen Bildervortrag zu verfolgen. Gezeigt wurden Fotos von Ausschussmitglied Herbert Guth, die beim Besuch einer zehnköpfigen Gruppe von BPC-Mitgliedern auf der Farm des Ehrenpräsidenten Martin Herzog in Namibia entstanden. Der Club war im November des vergangenen Jahrs einer Einladung von Herzog und seiner Frau Conny nach Südwestafrika gefolgt, die bei den Teilnehmern tiefe Eindrücke hinterließen. Zu sehen waren Fotos von der zweiten Heimat Martin Herzogs, die einen Eindruck von der Schönheit und Weitläufigkeit seines über 8000 Hektar großen Anwesens hinterließen. Aber auch die teilweise bizarre und zu dieser Jahreszeit karge Landschaft war zu erahnen. Dazu kamen Eindrücke der Küstenstädte Swakopmund und Walfischbai sowie der beeindruckenden Dünenlandschaft im Küstenstreifen Namibias. Kommentiert wurden die über 100 Fotos von Martin Herzog, der eingangs Einblicke in die aktuelle Situation seiner Farm gab. Dabei lobte er die Gruppe von BPC-Mitgliedern, die sich bei ihrem Besuch als äußerst diszipliniert verhielten und eine erstaunliche Kondition sowie bei den Ausflügen als auch bei den meist fröhlichen Tagesausklängen an den Tag legte. 

Als Erinnerung an diesen Besuch in Afrika übereichte BPC-Präsident Manfred Weixler als Dank an das Gastgeberpaar einen gerahmten Zeitungsbericht über die Eindrücke auf der Farm und insgesamt von der Lage in Namibia. Der Bericht von Herbert Guth war auf der dritten Politik-Seite der Schwäbischen Zeitung erschienen. Martin Herzog dazu: „Noch heute erhalte ich überaus positive Rückmeldungen aus dem ganzen Land zu diesen Schilderungen vom Besuch bei mir in Namibia und einer nicht alltäglichen Reise mit all ihren Facetten.“

Text: Herbert Guth

Fotos: Herbert Neidhardt

 

BPC feiert Jahresabschluss

Presseclub feiert Jahresschluss

 

Besinnlich und fröhlich ließ der Bodensee Presse Club (BPC) Friedrichshafen das Jahr 2017 zu Ende gehen. Zunächst trafen sich am Sonntag, 10. Dezember, einige Mitglieder auf dem zu diesem Zeitpunkt verregneten Häfler Weihnachtsmarkt. Von hier aus ging es in die Nikolauskirche, in der schon weitere Clubangehörige warteten.

Passend zur Adventszeit hatten hier Ausschussmitglied Carola Uhl und Dr. Hartmut Semmler, Mitarbeiter im Stadtarchiv, Musikstücke aus der Reformations- und Renaissancezeit zusammengestellt.

Das Besondere daran: gespielt wurde von den beiden Musikern auf Nachbauten historischer Instrumente. Zum Einsatz kamen Cornamuse, Dulzian, Gemshorn, Krummhorn, Rankett, Schalmei und Zink. Für die Zuhörer war es überaus eindrucksvoll, welch ungewöhnliche Laute diesen Instrumenten als Begleitung zu bekannten Kirchenliedern entlockt werden können. Herzlicher Beifall dankte den Interpreten.

 

Der Abend klang traditionell im Restaurant „Schwanen“ aus, in dem die Familie Schwarz für die Gäste wieder ein abwechslungsreiches Büffet gezaubert hatte. Mit dabei auch in diesem Jahr unser Ehrenmitglied Else Goerke.

 

BPC-Präsident Manfred Weixler sprach von einem guten Jahr für den Club. Vortragsveranstaltungen, Besichtigungen, gesellige Treffen und ein gelungener Jahresausflug zur mittelalterlichen Klosterstadt Campus Galli bei Meßkirch füllten das Vereinsleben aus. Für eine zehnköpfige Gruppe aus den Reihen des BPC hinterließ der Besuch bei Ehrenpräsident Martin Herzog auf dessen Farm in Namibia tiefe Spuren. Hier erlebten die zehn Teilnehmer der Reise unvergessliche Stunden und Tage. Als Dank überreichte Manfred Weixler an Martin und Cornelia Herzog eine Ehrenurkunde, in der diese als „Gastgeberehepaar des Jahres 2017“ gewürdigt wurden.

 

Nachdenklichen Gedanken zu wichtigen weltpolitischen Entwicklungen folgten ein Weihnachtsgedicht und der Wunsch nach frohen Festtagen für alle Clubmitglieder und deren Angehörigen.

 

Text: Herbert Guth

 

Fotos: Christian Lewang



Christbaum-Loben beim Stammtisch

Das Christbaum-Loben gehört für die Mitglieder des Stammtisches des

Bodensee Presse Clubs (BPC) zu den traditionellen Terminen im

Jahreslauf.

In diesem Jahr waren BPC-Ehrenpräsident Martin Herzog und seine Frau Cornelia mit dabei. Auf der Terrasse des Restaurants im Zeppelin-Museum wurde das Glas auf den Christbaum erhoben, der allerdings von der Größe her ein Wachstum vertragen könnte.

Passend zur Adventszeit stimmte Stammtisch-Präsident Manfred Sauter ein Lied an, in das dann die Mitglieder einstimmten.

Gedankt wurde dem Team des Restaurants, vor allem der guten Seele Maria, für die gute Betreuung im abgelaufenen Jahr.

Bild: Cornelia Herzog

ZF-Forum ist einen Besuch wert

 

 ZF-Forum ist einen Besuch wert

 

Über 30 BPC-Mitglieder besichtigten die Unternehmenszentrale der ZF-Friedrichshafen AG

 

Überaus groß war das Interesse von Mitgliedern des Bodensee Presse Clubs (BPC) Friedrichshafen, als zur Besichtigung der Unternehmenszentrale der ZF Friedrichshafen AG eingeladen wurde. Über 30 Mitglieder und Freunde des Clubs waren dabei, als für sie das vor einem Jahr eröffnete ZF-Forum geöffnet wurde.

 

Herbert Guth, Ausschuss-Mitglied im BPC-Vorstand, begrüßte die Besuchergruppe. Er dankte dabei schon eingangs Andreas Veil und Martin Demel, früher selbst aktive Mitglieder im BPC, die den Besuch ermöglicht hatten. Unter sachkundiger Führung konnte im Erdgeschoss die Ausstellung wegweisender ZF-Produkte bewundert werden. Geboten wurde ein umfassender Überblick zur Geschichte des heute weltweit agierenden

Autozulieferers ZF. Der Blick hinter die Kulissen von Erfindungen und Produkten brachte dem einen oder anderen Besucher eine neue Sichtweise auf das Unternehmen. Aktuelle Entwicklungen zur Firmenstrategie wurden im offiziellen Teil bewusst nicht angesprochen.

 

Einen Stock höher, im Bereich der Cafeteria, erläuterte Andreas Veil die Philosophie bei der Aufteilung der Bürobereiche. Nur noch wenige Mitarbeiter haben einen eigenen Schreibtisch. Die große Mehrheit der ZF-ler, die im ZF-Forum arbeiten, sucht sich zum Arbeitsbeginn einen freien Platz. Ihre Unterlagen sind über Nacht eingeschlossen und werden am Morgen zum jeweiligen freien Schreibtisch mitgenommen. Nach einer Eingewöhnungsphase habe sich die neue Strategie bewährt, die Mitarbeiter kommen damit klar, versicherte Andreas Veil. Er ist Leiter Wirtschafts- und Finanzkommunikation bei ZF.

 

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Restaurant des Zeppelin-Museums gab es ein reges Frage- und Antwortspiel. BPC-Präsident Manfred Weixler überreichte dabei an Andreas Veil und Martin Demel ein kleines Geschenk und bedankte sich im Namen aller Beteiligter für den überaus informativen Besuchstermin im ZF-Forum.

 

Passend zum Anlass erhielt das Mitglied Christian Lewang zu seinem 50. Geburtstag aus der Hand von Manfred Weixler eine Urkunde sowie ein Weingeschenk. Lewang arbeitet selbst bei ZF und freute sich über die für ihn überraschende Aufmerksamkeit von Seiten des Vereins.

Wo die Erde den Himmel berührt

Wo die Erde den Himmel berührt

 

Von Herbert Guth

 

Namibia - Eigentlich sollte das Traum-Anwesen von Martin Herzog in Namibia diesen Traum im Namen tragen. Doch in der Sprache der Herero, einem der bedeutenden Stämme in dem südwestafrikanischen Staat, gibt es kein Wort für den Begriff Traum. Und so ist auf dem Namensstein neben der Zufahrt zu dem auf einer Anhöhe gelegenen Farmhaus der Name „Okusuva“ zu lesen. Dies bedeutet passend „Ort der Ruhe“ oder auch „ein Platz zum Ausruhen“. Hier verbringt der frühere Oberbürgermeister von Friedrichshafen und Ex-Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg große Teile seiner Lebenszeit, wenn er den unwirtlichen Monaten am Bodensee zusammen mit seiner Frau Cornelia in den sonnigen Süden entflieht. In der Rolle als Pendler zwischen zwei Kontinenten ist das Ehepaar Herzog völlig aufgegangen.

 

Wie sehr er sich auf seiner einsam gelegenen Farm über Besuch aus der Heimat Friedrichshafen freut, zeigt sein Empfang von Mitgliedern des Bodensee-Presse-Clubs (BPC), die ihrem Ehrenpräsidenten einen Besuch abstatteten. Auf einem kleinen Turm, der unter anderem das technisch hoch gerüstete Fernseh- und Rundfunkzimmer beherbergt, grüßen die Flaggen von Namibia, Deutschland, Österreich und Friedrichshafen. Auf der Terrasse, die einen atemberaubenden Blick über Teile der Farm bis hinüber zu der Bergkette bietet, die das Anwesen auf einer Seite begrenzt, kommen Hausherr und Besucher schnell ins Gespräch über die Heimat und über die Angelegenheiten auf der Farm. Dabei zeigt sich Martin Herzog bestens informiert. Täglich nutzt er das Onlineangebot der Schwäbischen Zeitung, um über das Geschehen in der Zeppelinstadt auf dem Laufenden zu sein. Doch auch das Hickhack rund um den Versuch, eine Regierung für Deutschland zu finden, verfolgt er intensiv. Der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel steht er seit Jahren reserviert gegenüber.

 

Seine Liebe zum südlichen Afrika entdeckte Martin Herzog, als er in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG in den 80er Jahren nach Südafrika reiste. Hier baute ZF mit seiner Unterstützung gegen den damaligen Widerstand der Gewerkschaft ein Getriebewerk. Bei mehreren Besuchen lernte Herzog auch das benachbarte Namibia kennen, das 1990 seine Unabhängigkeit erhielt. 1994 konnte er sich dann einen Traum erfüllen. Er kaufte knapp 40 Prozent der Anteile an der riesigen Farm Donkerhoeck West, etwa auf halbem Weg zwischen Windhoek und Swakopmund, die rund 8000 Hektar umfasst. Die restlichen Anteile besitzen die vier Töchter des früheren Besitzers Erhard Moldzio, wobei Herzog in allen Angelegenheiten der Farm mitspricht und nicht überstimmt werden kann. Die gesamte Fläche von Friedrichshafen beträgt im Vergleich dazu nur 6994 Hektar. Mitten durch die Farm verläuft die Hauptverbindungspiste in Richtung Namib-Naukluft-Nationalpark und der Küstenstadt Swakopmund. Das Farmgelände hat in westlicher Richtung eine Ausdehnung von mehr als 20 Kilometern, in Richtung Süden sind es immer noch sechs Kilometer. Von der Hauptstadt Windhoek aus muss Herzog über das Khomas-Hochland 180 Kilometer über eine Schotterpiste fahren, um zu seinem zweiten Heim zu kommen. Hier führt während seiner Besuche in Friedrichshafen sein Verwalter Christian Baas die Geschäfte, ein Freund und Vertrauter.

 

In allen Gesprächen schimmert durch, wie sehr Martin Herzog an Namibia hängt. „Ein schöneres Land kann ich mir nicht vorstellen.“ Dass die Einsamkeit durchaus auch ihre Schattenseiten hat, verbirgt Herzog nicht. Immerhin leben seine nächsten Nachbarn 30, 40 und 60 Kilometer entfernt. Zu ihnen gehört das Ehepaar Ingrid und Edwin Lohmann, mit denen die Herzogs seit vielen Jahren befreundet sind. Ein Treffen ist schon lange fällig, weshalb sie zu den Ehrengästen zählen, die zusammen mit den Besuchern vom Bodensee in die Leopardenschlucht auf dem Farmgelände eingeladen sind. Hier hat der begnadete Kochkünstler Christian Baas vor traumhafter Kulisse einen Grillabend mit einheimischem Wild vorbereitet. Der Ort trägt seinen Namen, weil hier 1984 ein Leopard erschossen wurde, nachdem er ein Kalb gerissen hatte.

 

Schnell kommt die Sprache auf die Verhältnisse in Namibia. Hier gibt es Bestrebungen, den weißen Farmern ihr Land abzukaufen, um es an schwarze Namibier zu verteilen. Ingrid Lohmann zeigt viel Verständnis für diese Bemühungen. Bei den Einheimischen sei der Begriff „das ist mein Land“ nicht bekannt. „Deshalb wollen die einheimischen Farbigen ganz allgemein unser Land, auch wenn sie es nicht bewirtschaften können.“ Die weißen Farmer sehen sich derzeit insgesamt nicht direkt bedroht. „Anders als in Südafrika glauben wir, dass die Probleme gelöst werden können.“ Immerhin gebe es auch schwarze Farmer, die weiße Verwalter angestellt haben.

 

Dass Namibia im Vergleich zu vielen anderen afrikanischen Staaten auf einem guten Weg zu sein scheint, zeigt ein Gespräch mit dem Bauunternehmer Wilfried Groenewald, einem von zehn Ratsherren in Skwakopmund, der drittgrößten Stadt im Land. Zusammen mit Margit d‘ Avignon und Kirsten Kraft von der Bürgerinitiative Swakopmund ist er sichtlich stolz darauf, dass in seiner Stadt schwarze Zahlen geschrieben werden. Die weiße Opposition werde als echter Partner behandelt, deren Angelegenheiten auch ernst genommen werden. So wurden Straßenbauten und die Errichtung eines Klärwerks auf Anregung der Bürgerinitiative in Angriff genommen.

 

Probleme bereitet der ungezügelte Zuzug von Menschen in die Stadt. Geschätzt gibt es mindestens 12 000 wilde Siedler, die in den Außenbereichen Swakopmunds in elenden Verhältnissen leben. Die Zentralregierung baut zwar Wohnungen, doch die Stadt muss sich um Kanalisation und andere Versorgungseinrichtungen kümmern.

 

Große Sorge bereitet den weißen Kommunalpolitikern die überall verbreitete Korruption im ganzen Land. „Man kann mit einem Häuptling erst dann reden, wenn er ein dickes Geschenk bekommen hat“, ist als geflügeltes Wort allenthalben zu hören. Weiterhin werden die ausufernde Kriminalität und das am Boden liegende Bildungswesen mit Sorge betrachtet. Als zusätzliches Problem wird die allgegenwärtige Präsenz der Chinesen angesehen. Diese sehen in Afrika ihre Interessenssphäre. Derzeit bauen die Chinesen in der Küstenstadt Walvis Bay im Hochseehafen neue Anlagen für den Container- und Frachtgutverkehr. Er soll in drei Jahren fertiggestellt sein. Alfred Schultz, Kenner der Szene, spricht sarkastisch von den „kommunistischen Freunden“. Von ihm stammt auch die Aussage, dass die Chinesen klammheimlich im Hafengebiet einen Militärstützpunkt aufbauen.

 

Von all diesen Entwicklungen lässt sich Martin Herzog nicht beirren. Wenn sein Blick über den Pool und die sich anschließende Savanne hin zu den Bergen am Horizont schweift, dann sagt er voller Inbrunst: „Hier berührt die Erde den Himmel.“ Dies steht auch auf einer Gedenktafel am Kreuz auf einem benachbarten Gipfel, die Herzogs verstorbener Ehefrau Beate gewidmet ist. „Schöner kann ich auch nicht sagen, was uns mit diesem Fleck Erde verbindet“, sagt ein nachdenklicher Martin Herzog. Zusammen mit seiner Frau Cornelia hofft der fast 81-Jährige, dass er noch lange seinen Traum in der namibischen Heimat leben darf.

 


Wegweiser hin zum Farmhaus. Foto: Herbert Guth

 

Diesen atemberaubenden Blick genießen Martin Herzog und seine Frau Cornelia sowie Gäste von der Terrasse des Farmhauses aus. Die Berge im Hintergrund begrenzen das rund 8000 Hektar große Farmgelände. Foto: Herbert Guth

 

 Das Ehepaar Ingrid und Edwin Lohmann bewirtschaften eine 30 Kilometer entfernte benachbarte Farm. Edwin Lohmann ist ein echter Südwester, dessen Familie seit Generationen in Namibia lebt. Das Paar ist seit vielen Jahren mit Herzogs befreundet. Rechts im Bild Farmverwalter Christian Baas.

 

Foto: Herbert Guth