Jahreshauptversammlung 2017

 

 

Namibia wartet auf den Bodensee-Presseclub

 

Jahrzehnte lang leitete er die Geschicke des Bodensee-Presseclubs (BPC) Friedrichshafen. Jetzt bei der 34. Hauptversammlung des Vereins, in dem Medienschaffende und Journalisten sowie Freunde des Clubs aus dem Bodenseeraum versammelt sind, konnte Volker Geiling zu seinem 75. Geburtstag die Glückwünsche von Manfred Weixler, seinem Nachfolger im Amt, entgegennehmen. „Ohne dich wären wir heute nicht hier!“, würdigte Weixler die Verdienste des Gründungs-Präsidenten.

 

Die Regularien einer solchen Versammlung waren vergleichsweise schnell abgehakt. Erfreulich, so Präsident Weixler, sei die Tatsache, dass der Club weiterhin auch für neue Mitglieder attraktiv bleibt. Mit dazu trug nach seiner Ansicht das attraktive Vortragsprogramm im vergangenen Vereinsjahr bei. Zwischen 20 und 25 Teilnehmer kamen zu den Vorträgen, die sich um Themen rund um die Asylpolitik, die Sicherheit der Grenzen, die sich verändernde Parteienlandschaft und nicht zuletzt um das Luther-Jahr 2017 drehten.

 

Eine ausgeglichene Jahresbilanz präsentierte Schatzmeister Hubert Keckeisen. Die geplanten Ausgaben für das laufende Jahr wurden im Haushalt einstimmig verabschiedet. Die Kassenprüfer Martin Billeisen und Matthias Pikelij bescheinigten eine ordnungsgemäße Kassenführung. Turnusgemäß stellte Pikelij sein Amt zur Verfügung. Im folgte als Kassenprüfer Herbert Meinel nach. Beisitzer Herbert Guth ging ausführlicher auf die Veranstaltungen im vergangenen Vereinsjahr ein und warf einen Blick in die Zukunft. Neben einem abwechslungsreichen Vortragsprogramm wird die Besichtigung der mittelalterlichen Klosterstadt „Campus Galli“ bei Meßkirch mit Führung einer der Höhepunkt im Vereinsjahr sein.

 

In Vorbereitung ist außerdem eine neuntägige Reise nach Namibia. Hier soll dem BPC-Ehrenpräsidenten Martin Herzog, früherer Oberbürgermeister von Friedrichshafen, auf dessen Farm ein Besuch abgestattet werden.

 

Unter Leitung von Klaus Gräber wurde der gesamte Vorstand einstimmig entlastet. Auf Antrag aus der Mitte der Mitglieder wird sich der Vorstand bis zur nächsten Hauptversammlung 2018 Gedanken darüber machen, ob eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge in Erwägung gezogen werden soll. In der Aussprache zum Ende der Versammlung wurde deutlich, dass es sowohl für als auch gegen eine Erhöhung gute Gründe gibt.

 

Herbert Guth